00:00:04:
00:00:10: Herzlich willkommen in der Stadträderei.
00:00:13: Reflektionen zu Stadt und Raum.
00:00:15: Wir begrüßen Sie heute ganz herzlich zu unserer fünfundvierzigsten Folge, die sich mit der Fragestellung beschäftigt sind migrantische Ökonomien ein blinder Fleck der Innenstadtförderungen oder halten sie unsere Zentren längst am Leben?
00:00:30: Mein Name ist Fee Tissen und ich begrüße Sie wie immer zusammen mit meiner Kollegin
00:00:34: Christine Grüger.
00:00:35: auch.
00:00:36: ein herzliches Willkommen von meiner Seite Und schön, dass sie wieder dabei sind.
00:00:41: Ja, fe.
00:00:42: Bedeutung von migrantischen Ökonomien in der Stadtentwicklung!
00:00:45: Bevor wir ins Thema einsteigen... Wie nimmst du denn das Thema überhaupt wahr?
00:00:49: Du im Ruhrgebiet sitzen in Oberhausen?
00:00:52: ist das da Multikulti und wie geht's dir
00:00:55: damit?!
00:00:56: Ja, du hast es gerade schon erwähnt.
00:00:57: Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets und da gehören für mich migrantische Ökonomien seit Kindheit einfach seit jeher dazu Gehören zum Alltag werden ganz selbstverständlich genutzt Und was ich daran schätze ist unterschiedliches.
00:01:14: also zum einen die große Angebotsvielfalt, andere Speisen in Supermärkten.
00:01:21: Andere Produkte auch das Essen gehen, wo man einfach noch mal anderes kennenlernt.
00:01:30: Ich merke aber auch in manchen Stadtteilen, wo viele Menschen mit Migrationshintergrund leben ist es einfach nochmal sehr viel lebendiger und belebter auf den Straßen oder auf den Plätzen was ich immer sehr genieße zu Zeiten des Strukturwandels, wo ja das Ruhrgebiet sich auch durchaus nochmal neue erfinden musste in den neunziger Jahren.
00:01:54: Wir haben wie andere Städte auch das Problem dass in der Innenstadt aber auch in den anderen Stadtteilzentren viele Ladenlokale leer stehen.
00:02:03: und auch jetzt ganz aktuell merke ich wieder auch junge migrantische Unternehmerinnen sich auch hier wirklich dann laden lokale mieten um beispielsweise nagelstudios zu eröffnen aber auch keramikmalerei und ähnliches also auch vielleicht noch mal nutzungen die vielleicht auch tatsächlich ein stück weit neu
00:02:24: sind.
00:02:26: ja und ich erlebe es ganz selbst eigentlich auch in der mittagspause dass man dann einfach auch nochmal mit anderen menschen in kontakt kommt auch einfach anders Im austausch miteinander ist über die kulturen hinweg.
00:02:40: und vielleicht einen ganz kleiner teaser noch.
00:02:42: Ich war gestern mit meinen Töchtern in einem Quartier, in Dienstlaken unterwegs.
00:02:49: Also da hat man jetzt weniger mit den Ökonomien zu tun aber dann einfach auch migrantische Menschen leben und dieses Quartiere wurde auch mit Migrantinnen und Migranten entwickelt und ich war ganz begeistert von den Straßennamen die nämlich hießen Gemeinschaft Willkommen Nachbarschaft Freundschaft Und die jeweils in beiden Sprachen auf den Strassenschildern waren.
00:03:12: das fand Ich ein total Schönes Beispiel, was mich jetzt einfach noch mal begeistert hat.
00:03:17: Wie ist es denn in
00:03:18: Freiburg, Christine?
00:03:20: Ja!
00:03:20: In Freibur... Ich muss dir ganz ehrlich sagen, wenn wir nicht gesagt hätten, wir machen jetzt diesen Podcast dann wäre ich dafür gar nicht so sensibel gewesen.
00:03:28: um genauer hin zu gucken und drüber nachzudenken.
00:03:30: wie ist das denn in dieser Stadt Und Freiburt mit dem badischen Flair, was wir hier leben Hat es doch geschafft, diese migrantischen Läden auch in guten Innenstadtlagen zu integrieren?
00:03:43: Wie gesagt sie fallen eigentlich kaum auf.
00:03:45: Es ist nicht so konzentriert ja!
00:03:47: Es gibt zahlreiche Cafés wo sich die Leute treffen vor allen Dingen junge Leute.
00:03:53: Teilweise haben die Läden, wenn ich gerade an Einzelhandel denke, also Lebensmittel.
00:03:58: Die haben zum Teil auch länger auf.
00:03:59: Das ist immer ganz praktisch so nach Feierabend.
00:04:02: Ist das verlässlich da noch einkaufen zu gehen?
00:04:04: Und natürlich gibt es das übliche so Barbershops, du hast schon gesagt Nagelsstudios, Handyläden, die gut integriert sind und teilweise manchmal unschön auffallen, wenn so große Werbetafeln gerade hier an den vielen denkmalgeschützten Gebäuden sind.
00:04:24: Das stößt bei einigen Bitter auf!
00:04:26: Warum muss man so groß das Essen kund tun und dann auch noch so... Du kennst es ja recht grelle Fotos einfach gemacht.
00:04:33: Das Stößt so ein bisschen auf aber ansonsten läuft das hier eigentlich ziemlich gut.
00:04:37: Und was mir dann aufgefallen war als ich letztes Jahr in der Esner Innenstadt war dass ich da mehr dieses migrantische Gespürt habe und über mich selbst eigentlich irritiert war, was mich denn da... Was ich da so anders finde und nachgedacht habe, was wäre denn jetzt die richtige Mischung zwischen Einzelhandel-, Gastronomie in der Innenstadt?
00:05:02: Die Ausgewogenheit dass alle Bevölkerungsgruppen sich angesprochen fühlen.
00:05:06: Und nicht so in der Minderheit fühlen weil wenn das aufkommt ist man natürlich gleich ängstlich ja und bekommt so Sicherheitsbestrebungen Empfindungen die da wach werden.
00:05:16: also von daher würde ich sagen für Freiburg sieht es gut aus läuft prima.
00:05:22: Ich rede jetzt aber wohlgemerkt nur über die Innenstadt.
00:05:24: Wir haben auch bestimmte Stadtteile, die viel stärker gemischt sind und da kommt natürlich zwischen dem Wohnen noch mal andere Probleme auf.
00:05:32: Aber die wollen wir ja heute eigentlich mit unseren Gästen gar nicht so besprechen.
00:05:36: Sophie wie sind wir nochmal auf das Thema gekommen?
00:05:39: Ja also tatsächlich hat eine Mitarbeiterin von mir vor wenigen Jahren schon ihre Masterthesis zu dem Thema geschrieben am Beispiel der Weidengasse in Köln.
00:05:50: Wirklich spannende Arbeit und auch damals dachte ich wirklich für uns auch noch mal neues Thema, dass wir jetzt in der Stadtrederei schon länger so im Hinterkopf hatten und nun endlich aufgreifen konnten.
00:06:02: Ja und du hast dich dann in die Recherche geschürzt, Christine!
00:06:06: Und auch verschiedenste Städte unter die Lupe genommen und am Ende sind wir bei Mannheim gelandet – warum eigentlich?
00:06:17: sollte sein, auf die Gesamtstadt oder zumindest auf die gesamte Innenstadt zu gucken.
00:06:22: Und wenn man ein wenig recherchiert findet mal einige Untersuchungen, die besondere Straßenzüge in den großen Metropolen hervorräumen also Berlin, Köln, Hamburg einfach legendär dazu und auch sehr aus dem wissenschaftlichen Kontext kommen abgesehen von einer VHW-Studie, die ich es ja interessant fand.
00:06:41: zu dem Beispiel was wir heute noch besprechen werden Mir ist da nur eine Studie aufgefallen, die mehr die Gesamtstadt in den Fokus genommen hat.
00:06:50: Das war für die Essener Innenstadt.
00:06:52: Als ich dann Telefonate führte bei den Städten, die am nächsten liegen sind habe ich einen Typing angerufen und da sagte man ja bei uns ist eigentlich auch alles in Ordnung.
00:07:01: guckt doch mal nach Mannheim.
00:07:03: Und so haben wir auf Mannheim gekommen und Ich finde es so spannend dass Mannheim wirklich der einzige Markt den einzigen Marktplatz hat, der sogar ein Wikipedia-Eintrag hat.
00:07:16: In Wikipedia wird der Mannheimer Marktplatz hervorgehoben weil dies ein historischer Platz ist, der zu den wenigen Innenstadtnahen Bereichen in Deutschland zählt die stark von Einwanderungskulturen geprägt sind.
00:07:29: dann kommt noch ganz viel wie der Marktplatz aussieht etc.
00:07:32: und was ihn eigentlich kennzeichnet.
00:07:33: das war sehr interessant Und viel spannender fanden wir noch, wie eben in Mannheim mit unterschiedlichen Akteuren da gearbeitet wird und wie unkompliziert und pragmatisch aber auch auf mehrere Schultern verteilt die Zusammenarbeit mit migrantischen Ökonomien läuft.
00:07:51: Deswegen haben wir gesagt lass uns doch mal gucken was genau wurde da umgesetzt?
00:07:57: Wie kriegen Sie eine richtige Mischung von migrantischenökonomien hin.
00:08:01: welche Unterstützungsleistungen geben sie?
00:08:04: Was machen Sie, wenn Probleme auftauchen?
00:08:06: Die Verwaltung oder Ordnungsamt oder Polizei?
00:08:10: und inwieweit läuft die Beteiligung mit migrantischen Menschen in Mannheim.
00:08:15: Darüber wollen wir mit unseren Gästen reden!
00:08:18: Ja, und wir haben heute drei Personen aus der Verwaltung eingeladen.
00:08:23: Aus Mannheim, Christiane Rahm, Penelope Vasilik und Peter Drakul, die sich gleich noch selbst vorstellen werden.
00:08:29: Wir möchten aber auch ... Das hat bei dieser Folge jetzt leider nicht geklappt mit den Unternehmerinnen selbst noch mal sprechen und hoffen demnächst eine zweite Folge dazu auf den Weg bringen zu können.
00:08:42: Jetzt erst einmal die Verwaltungsperspektive und viel Spaß beim Zuhören!
00:08:55: Wunderschönen guten Morgen.
00:08:56: Herzlich willkommen in der Stadtrederei!
00:09:00: Wir wollen heute das Thema behandeln, welche Bedeutung migrantische Ökonomien in der Innenstadtentwicklung haben und dazu haben wir folgende Gäste eingeladen Frau Vaseleck, Herrn Draakul und Frau Rahm und wir bitten Sie sich jetzt bitte kurz vorzustellen.
00:09:17: Frau Vazeleck fangen wir mit Ihnen an.
00:09:20: Ja schön Guten Morgen.
00:09:21: Mein Name ist Pinedo Piwassilik.
00:09:23: Ich bin die City Managerin der Stadt Mannheim, das bedeutet ich bin angesiedelt bei der Wirtschaftsförderung und kümmere mich in der Innenstadt um alle Gewerbetreibenden und ihre Themen und trage die in die Verwaltung hinein und von dort wieder heraus.
00:09:39: Ja vielen Dank!
00:09:40: Herr Dragul machen wir es gemischt?
00:09:43: Ja mein Name ist Peter Dragul.
00:09:45: Mich beschäftigen mich im Auftrag des Oberbürgermeisters mit der Innenstadientwicklung koordinäre innerhalb und außerhalb der Verwaltung die Themen, die zum Thema Transformation in der Innenstadt und Attraktivierung beitragen sollen.
00:09:59: Vielen Dank!
00:10:00: Und Frau Rahm?
00:10:02: Ja, Christiane Rahm, ich leite den Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung, arbeite dabei auch dieses wunderbare Themas Innenstadt mit Frau Vasilik in der Besetzung Aber auch den Blick auf die Stadtteile und gucken, was passiert in der Entwicklung.
00:10:16: Und wie können wir die Wahrnehmung des Standortes Mannheim weiter positiv entwickeln?
00:10:22: Danke Frau Rahm!
00:10:23: Bleiben wir kurz bei Ihnen.
00:10:24: Was ist denn Ihr persönlicher Lieblingsort in der Mannheimer Innenstadt?
00:10:28: Und was macht diesen Ort für Sie besonders?
00:10:31: Da muss ich jetzt ganz ehrlich sein, dass es nicht nur einen Lieblungsort an der Mannheimer Innenstadt gibt sondern sehr viele, die alle mit unterschiedlichen Eindrücken und Schwerpunkten verbunden sind.
00:10:41: Nun wollen wir ja mit Ihnen darüber reden, inwieweit bei der Innenstadtentwicklung und wir reden da unter anderem von dem Förderprogramm lebendige Innenstädte und Zentren.
00:10:52: Was ja Mannheim auch einige Mittel dazu bekommen hat jetzt mal besonders den Blick drauf zu werfen, in wie weit die migrantischen Ökonomien dann eine Rolle gespielt haben damit wirken usw.. Und es ist ja schon auch interessant, Herr Dragul Sie sind ja nun gerade gesagt vom OB abbestellt Innenstadt beauftragter.
00:11:12: Wenn wir jetzt so in der Planerzunft sind und über dieses Programm reden dann reden wir immer über lebendige Innenstädte.
00:11:17: Wir reden über Plätze wie sie's grad gemacht haben aber auch über Veranstaltung Nutzungsmischung Parkplätze usw.. Über die Menschen und Unternehmen reden wir eigentlich in diesem Kontext relativ selten.
00:11:29: Was macht Mannheim eigentlich so anders, dass zum Beispiel wir jetzt drei aus der Verwaltung zusammengekommen haben um über diesen Aspekt zu reden?
00:11:38: Was ist da so anders was Sie da machen?
00:11:41: Um da dreieinzugtüpfeln was sie gesagt haben also wir nehmen tatsächlich die Unternehmen und die Menschen erstmal ins Zentrum unseres Blickes.
00:11:50: Also da schauen wir erst mal primär hin weil wir wissen, dass wir einen enormen Druck haben der Veränderung und das wir aber auch aus der Vergangenheit wissen.
00:11:59: Dass wir die Menschen dazu brauchen.
00:12:02: also wir müssen die Menschen mitnehmen noch besser wir müssen sie aktivieren.
00:12:06: und ich glaube das ist so etwas was vielleicht ja weiß nicht bin kein Stadtplaner aber was vielleicht nur ein Unterschied sein könnte dass wir sagen mal die Stattentwicklung aus Perspektive der Menschen heraus denken primär
00:12:19: Ja, vielen Dank Frau Rahm.
00:12:21: Sie haben gerade so wohlwollend genickt.
00:12:24: Wollen sie da noch etwas ergänzen?
00:12:26: Ja denn die Menschen leben in der Stadt.
00:12:29: es ist ja eine sehr stark auch bewohnte Innenstadt mit Schulen Kindergärten Plätzen auf denen gespielt war.
00:12:37: Die Innenstadt ist ein Freiraum für die Menschen die dort sind und es ist keine reine Einkaufs-Innenstadt.
00:12:43: Aber da genau aus dieser Mischung heraus, das ist ja gerade wichtig auch die Bedürfnisse beider Akteure oder beide Gruppen mitzunehmen und daraus eben die Lebendigkeit der Stadt zu sichern und zu entwickeln.
00:12:56: Und dann diejenigen, die hauptsächlich betroffen sind nicht mitzonehmen wäre ein großer Fehler.
00:13:02: Das lief aber denke ich schon immer so, dass man auf die Interessen und Bedürfenisse der Anwohnern und Einwohnerinnen großen Wert gelegt hat.
00:13:10: Ich glaube, das ist der wesentliche Unterschied.
00:13:12: Dass Mannheim wirklich so viel in den Stadtbewohnerinnen auch noch hat im Gegensatz zu anderen Städten – dass das für sie so wichtig ist!
00:13:19: Ich kann mich noch erinnern, dass Sie in unserem Vorgespräch gesagt haben und zwar mit gewissem Stolz verbunden, dass sie ja die Marke und das Image haben Little Eastern Bowl zu sein.
00:13:31: Das kam sehr frisch raus.
00:13:34: Da habe ich mich gefragt, was machen Sie denn um diese Marke auch weiter voranzutreiben?
00:13:40: A. Und B., wie geht es den Bewohnerinnen damit?
00:13:43: Vor allen Dingen auch die vielen Leute, die natürlich aus dem Umland von Mannheim dann in die Innenstadt kommen.
00:13:48: Frau Vasilik, sie sind ja nun Wirtschaftsförderin und kümmern sich um die Marke.
00:13:52: Was machen Sie besonders für dieses
00:13:54: Image?".
00:13:55: Also vielleicht kann man zunächst noch mal zu den Menschen sagen – das ist glaube ich bei Lidl-Eßhambul Echt entscheidend, dass auch wenn man die Innenstadt rein ökonomisch betrachtet was wir aus Wirtschaftsförderung sich ja auch tun ganz viele beziehungen menschliche Beziehungen da bestehen.
00:14:13: Also entweder zwischen Eigentümern, Eigentümern und Betreibern, zwischen Betreibern untereinander, zwischen Bewohnern die auch Eigentömer von Gewerbeflächen sind.
00:14:24: also es Bestehen dort so viele Beziehungen, die nicht alle am gleichen Ort stattfindet.
00:14:30: Aber man ganz oft hört, ah ja!
00:14:33: Den kenne ich doch von da und da, dem gehört das und der hat schon mal dies und das
00:14:37: gemacht.".
00:14:37: Und das ist glaube ich gerade in der migrantischen Community rund um den Marktplatz nochmal viel stärker ausgeprägt, dass man sich untereinander kennt und dass man schonmal weiß was wer gemacht hat oder wem was gehört und wer womit vielleicht Erfolg hatte oder auch gescheitert ist.
00:14:55: Und ich glaube, das herauszufinden und die Gerüchte zu kennen und diese Beziehungen zu kennen.
00:15:02: Und dann zu nutzen ist das was wir ganz stark machen und vielleicht auch besonders machen und was uns dann auch das Vertrauenschaft zu der mekrantischen Community aber dann auch darüber hinaus.
00:15:16: also was macht den Marktplatz?
00:15:20: Dadurch, dass wir wissen was er tut können wir anderen Teilen in der City auch beschreiben.
00:15:25: Dass das was Gutes ist, was sie da tun oder in der Hauptsache
00:15:28: etwas Gutes.
00:15:30: Vielleicht können wir noch einen Schritt zurückgehen für diejenigen, die Mannheim gar nicht so gut kennen oder auch noch nie am Mannheimer Marktplatz waren?
00:15:38: Was macht denn den Marktplatz aus wenn Sie es einfach mal kurz beschreiben würden?
00:15:43: oder wieso heißt der Marktplatz oder dieses Quartier The Little Istanbul Wenn
00:15:49: du so nächstes der Marktplatz ganz klassisch genutzt, wie die allermeisten Marktplätze für den Wochenmarkt mehrfach die Woche.
00:15:56: Aber die Ansiedlung um den Marktplatz herum ist sehr stark durch vor allem türkische Restaurants und Gewerbetreibenden geprägt.
00:16:07: Und da vor allem wenn man auf das Thema Einzelhandel schaut Trautmodengeschäfte, die über die Grenzen auch die Landesgrenzen der Bundesrepublik bekannt sind und besucht werden.
00:16:21: Aber auch eine superkulinarische Vielfalt, die man vielleicht so nicht erkennt wenn man nicht in sie eintauchte.
00:16:29: Das macht den deutlichsten Unterschied zum Recht der City.
00:16:35: Und Herr Dracool wie arbeiten Sie denn mit den Unternehmerinnen und Unternehmern dann dort vor Ort zusammen?
00:16:41: Also Littli Istanbul war ja nicht von Anfang an eine Marke.
00:16:45: Sie haben, ich denke mal das hat sich wie es ist gelebt entstanden und irgendwann hat die Stadt Mannheim erkannt.
00:16:51: oder können wir was draus ziehen?
00:16:53: Da können wir etwas daraus machen.
00:16:54: vielleicht können sie diesen Prozess auch noch einmal beschreiben.
00:16:58: Ja weil manheimer Innenstadt würde ich gerne ausführen.
00:17:02: Es gibt die City wo dann eingekauft, wo's dann Hand gibt, wo es dann Restaurants und Gastros gibt, gibt die Planken vom Zentrum bis hin zum Wasserturm.
00:17:14: Links und rechts gibt es dann zwei wichtige Einkaufsstraßen, die Fressgasse und die Kunststraße.
00:17:19: Und wenn wir dann quasi Richtung Neckar gehen, gibt es die Breite Straße und an der breiten Straße ist der Marktplatz.
00:17:26: Der Marktplatz ist recht zentralen Städte, baulich städteplanerisch schon immer gewesen.
00:17:32: Wir haben Anfang der zweitausender die Entwicklung gehabt das wird damals auch mal eine starke Trinkerszene hatten, dass viele Mann haben diskutiert wurde.
00:17:42: Wie geht es mit dem Marktplatz weiter?
00:17:43: Das war so.
00:17:44: da bin ich nach Mannheim in Ende der Neunziger Mannheim gekommen.
00:17:46: Es war das erste Mal, dass sich quasi die City und den Marktplatz in einer negativen Art und Weise kennengelernt habe.
00:17:53: Das Problem hat man dann gelöst, indem er am Rand der Quadrate nochmal Möglichkeiten für die Trinkerstähne geschaffen hat.
00:18:03: Es gab aber den Wienerwald ist dann quasi gewechselt und es gab das erste türkische Restaurant, dass Istanbul das dort aufgemacht hat.
00:18:15: Und gab aber noch weitere Geschäfte, Suppengeschäfte.
00:18:18: Aber das Erste, wie ich die große Restaurant am Abplatz war, dann ist Istanbul jetzt mittlerweile nicht mehr.
00:18:25: Den Folge dessen gab es immer stärker Ansiedlungen.
00:18:29: Wir haben da am Anfang durchaus auch immer die Sorge gehabt Es zu einer Kannibalisierung kommt.
00:18:36: Also es läuft ein gutes Restaurant, dann kommt das zweite und denkt man okay in Ordnung.
00:18:42: Dann kommt das dritte.
00:18:43: und dann passiert oftmals dass quasi eines oder alle dann in die Knie gehen weil man nicht mehr die Preise halten kann, die Qualität.
00:18:51: was aber dann passiert ist tatsächlich dass durch dieses große Angebot immer mehr Menschen kamen und hat dann dazu geführt das Anfang der Jahr man im Mannheim darüber diskutiert hat wollen wir diesen Viertel eine Prägung, eine Marke mitgeben.
00:19:07: Als ich das war als sich Frau Ramm als neue Wirtschaftsförderin kennengelernt hatte von der Veranstaltung auch zu diesem Thema und damals hat man das Thema eher noch quasi mit den Beißzahlen angefasst.
00:19:18: also es war irgendwie so schwierig und kann man jetzt tatsächlich sagen Lidl Istanbul.
00:19:23: Da gab es andere begriffe türkischsprachige, türkische Begriffe die man verwenden wollte.
00:19:28: Dann immer auch die Frage ja aber das sind ja auch Italien als gibt's Afghanen.
00:19:32: Gibt alles mögliche an Angeboten?
00:19:36: Ist es gut?
00:19:37: Es war so vielleicht ein bisschen eine verkampfte Debatte die wir gehabt haben.
00:19:42: Das wurde mir klar dass ich mal durch Istanbul gelaufen bin und da ganz selbstbewusst gesagt wurde hier ist es Französische Viertel.
00:19:48: Also das war ganz klar jetzt nicht Frankreich Aber das ist Französischer Vierteln.
00:19:52: Und irgendwann wurden wir von der normativen Kraft des Faktischen, glaube ich auch einfach dann überrollt und es war klar.
00:20:03: Es ist Lidl Istanbul.
00:20:04: Sie sehen das in Zeitungsartikeln, Social Media sogar Seiten des Stadtmarketinges.
00:20:10: Das ist ein verstehender Begriff, der sich räumlich rund um den Marktplatz also nicht die gesamte Innenstadt ist Liddl Istanbul sondern tatsächlich die Gegend rund um dem Marktplatz da als Marke sich heraus geschält hat.
00:20:22: und wenn sie dann mal samstagnmittags in dem kaffee sitzen.
00:20:25: Mal sehen von woher die fahrzeuge kommen aus älsaas, aus nordrhein-westfalen, aus hessen also wirklich aus einer ganz großen entfernung auch um hier waren für hochzeiten braut moden schmuck aber auch wirklich leckere bakwan zu kaufen dann sehen sie was für eine kraft die dieses Viertel hat.
00:20:48: und wenn sie dann abends da sind, sehen auch wie pulsierend es ist.
00:20:51: Und sich das genauso fortsetzt, dass abends genau so Menschen aus dem Umland kommen, ich sag mal Radius von hundertfünfzig Kilometer, dann sieht man hier ist etwas entstanden was tatsächlich auch eine wirtschaftliche Kraft hat.
00:21:04: Da wären wir, ja das wäre irgendwie komisch wenn wir das positive nicht annehmen würden und versuchen würden das was vielleicht nicht so gut läuft zu verbessern als Stadtverwaltung
00:21:15: Noch mal kurz nachgefragt.
00:21:16: Die Besucherinnen, die dort kommen sind das auch alles migrantische Menschen?
00:21:20: oder ist da eine gute Mischung?
00:21:21: Weil gerade dieses Wort kann die Ballisierung fand ich jetzt so ein bisschen hart Aber das bezieht sich ja untereinander und auf die Weiterentwicklung also diese Veränderungen.
00:21:30: aber Ich frag mich wird es von allen angenommen Oder ist das dann nur für bestimmte Personengruppen?
00:21:37: Wir haben tatsächlich Ja tatsächlich die Herausforderung dass wir nur noch Angebote haben mit viel Grillfleisch und weniger Alkohol.
00:21:50: Und das bedeutet auch, dass es Publikum dann dementsprechend ist.
00:21:55: Als Mannheimer ist man das gewohnt.
00:21:58: Ich möchte nicht für alle sprechen aber so ist es eine gewisse Selbstverschwendlichkeit.
00:22:04: Aber ich merke, wenn man Besuch von außen mitbringt die Fluchen erstmal, weil sich das erst mal interessant finden, etwas zu erleben.
00:22:14: Und das muss man anerkennen, dass nicht Angebote sind die quasi ständig eine breite Vielfalt anziehen.
00:22:24: und es ist aber auch für uns die Herausforderung weil wir das auch tatsächlich als Problem ansehen.
00:22:29: Diese mangelnde Vielfaltung also gibt innerhalb der türkischen Küche gibt es wirklich eine hervorragende Auswahl und wirklich ne Breite Aber es gibt halt eben.
00:22:40: man muss schauen wo's dann noch andere Angebote gibt.
00:22:43: Und das ist eine Herausforderung, mit der wir arbeiten müssen.
00:22:47: Frau Rahm, Sie sind schon lange dabei in der Wirtschaftshörderung und arbeiten mit diesen Unternehmerinnen.
00:22:53: Gibt es da was Besonderes?
00:22:55: Wenn man mit migrantischen UnternehmerInnen zusammenarbeitet im Vergleich zu deutschen Unternehmerin, gehen die da anders ran?
00:23:02: Was ist so deren Haltung?
00:23:03: können sie uns auch ihre Eindrücke mal schildern?
00:23:07: Ich glaube, da ist Frau Rasilik jetzt auf dem aktuellen Stand.
00:23:12: Es ist der Eindruck einer viel stärkeren internen Verbundenheit.
00:23:18: Viele Dinge werden einfach im Umfeld sei es räumlich gelöst oder in den bestehenden Netzwerken Und die Fragen an die Verwaltung oder ähnliches sind eher minimal, sondern man sucht nach eigenen Lösungen und den Erfahrungen, die andere bisher schon gemacht haben.
00:23:36: Das denke ich ist etwas was unterscheidet.
00:23:39: Ansonsten aber auch eine gute Einbindung in bestehende Organisationen durchaus möglich.
00:23:47: Ich gebe erstmal weiter zum aktuellen.
00:23:51: Ja, da würde ich gerne einmal zu Herrn Trakul ergänzen.
00:23:55: Er hat ja so den Aspekt auf Triska Astronomische.
00:23:58: Wenn ich so ein bisschen auf den Einzelhandel lenke vor allem Brautmoden dann ist er durchaus schon die sieht man einen Wandel im Sortiment also weg von der reinen Modestmode hin zum eher vielleicht deutschen etwas zurückhalteren Geschmack.
00:24:16: Also man sieht, dass da und auch viele Unternehmerinnen tatsächlich tätig auch der Blick auf die Zielgruppe Deutsche Braut gelenkt wird.
00:24:26: Und vor allem erfolgreich alles was dazugehört also Dienstleistungen wie Frisuren, Nägel, Make-up absolut beliebt bei türkischen Friseurinnen.
00:24:41: Also das würde ich gerne noch zu dem kleinen Unterschied Gastro und Einzelhandel sagen, und den Unterschied zu migrantischen Unternehmerinnen insgesamt, den würde ich hauptsächlich darin sehen dass da die Risiko-Aversität viel geringer ist als bei Deutschen.
00:24:58: also man traut sich was, man probiert aus und so die Angst vom Scheitern ist da eher gering.
00:25:07: Dann macht man eben was neues.
00:25:09: Ich würde gerne ergänzen, dass ich mit dem ehemaligen Planungsamtsleiter Klaus Elliger gesprochen habe und der zwei sehr interessante Aspekte brachte nämlich das einerseits die migrantischen Einzelhänder und Gastronomen durchaus bereit sind, wenn die Verwaltung sagt um wir haben keinen Personal.
00:25:27: Um die Straßen zu reinigen das dann kurz haben gesagt wird na gut dann zahlen wir halt was dazu wo deutsche Unternehmerinnen vielleicht eher so eine Erwartungshaltung haben.
00:25:35: also das ist doch eure Aufgabe macht doch bitte.
00:25:37: und dass zum Beispiel auch der Aufschrei wenn Parkplätze weggenommen werden durchaus geringer ist weil sie sagen Macht ruhig ist mehr Platz für Treffen.
00:25:45: das fand ich mal zwei Punkte die einfach sehr anders ist zu dem, was wir sonst so mit anderen Unternehmer und Unternehmerinnen in Erfahrung gebracht haben.
00:25:57: Jetzt haben Sie das alles so positiv geschrieben um den Mannheimer Marktplatz, dass es ja doch eher ein Fokus ist, Sie aber auch immer gucken, dass das Gleichgewicht so hält zwischen den Ansprüchen von unterschiedlichen Nationalitäten?
00:26:12: Ist es denn Die ganze Zeit am Mannheimer Marktplatz wirklich so harmonisch, oder gibt es da nicht auch mal Konflikte?
00:26:19: Ich denke jetzt gerade an den Abendstunden.
00:26:21: jede Stadt hat ja so ihre besonderen Ecken.
00:26:24: Wie sieht das denn am Mannheimer Marktplatz dann aus?
00:26:26: Gibt's da auch Konflikte und wie gehen Sie damit um?
00:26:30: Also ich wüsste es jetzt nicht wenn wir es mal von der Kriminalitätsstatistik beleuchten kann ich Ihnen nicht sagen ob es mehr oder weniger gibt.
00:26:41: Also klar ist, wir haben Beschwerden über organisierte Battle Lai.
00:26:47: Wir haben Beschwärten über Ladendiebstehle.
00:26:52: Das haben wir und glaube alles andere verteilt sich über die Stadt, die insgesamt also über die Innenstadt, die sicherlich eher angesichts der Menge an angebotenen Menschen er dann überdurchschnittlich sicherlich sein wird.
00:27:08: Weil es jetzt die Konflikte angeht mit uns, mit der Stadtverwaltung und ich sage hält sich in Grenzen das würde ich auch sagen ganz normal also eine Genehmigung erteilt worden.
00:27:20: gab's irgendwelche baulichen Änderungen die nicht angemeldet wurden da würde ich auf sagen dass alles ganz im normalen ist.
00:27:28: wo wir Dann noch ein Thema haben war das Thema oder ist es Thema Grillrauch mit Filteranlagen.
00:27:34: Da befinden wir uns bereits länger quasi im Rechtsstreit, da versuchen wir die Gewerbetreiben dazu zu bekommen, Filteranlage einzubauen.
00:27:45: Das dauert alles einfach noch.
00:27:47: Aber ich sage mal so sonst Konflikte, dass man sagt heise Konflikte vor Ort würde ich sagen, ist jetzt nicht irgendwie überdurchschnittlich oder unterdurchsschnittlich sondern wahrscheinlich im normalen Maß.
00:27:59: Ich kenne es jetzt hier so aus dem Ruhrgebiet einfach an Themen, die vielleicht aufplöppen.
00:28:03: Dann auch im Alltag für die Nutzenden ist dann manchmal Auto-Posing oder eben Lärm oder vielleicht auch Gerüche.
00:28:12: Einfach die anders sind, die man sonst nicht so kennt.
00:28:15: Ich weiß nicht gibt es solche Themen einfach in der Alltagsnutzung ohne?
00:28:19: das ist jetzt
00:28:20: zu großen
00:28:21: Konflikten sozusagen ausufert?
00:28:23: Danke für die Präzision.
00:28:25: ja da haben wir sicherlich zwei große Themen.
00:28:29: aufregend sind, das eine ist die Demonstration.
00:28:31: Also Mannheim ist das Oberzentrum der Region also das Zentrum des Einzelhandels auch das kulturelle Zentrum.
00:28:39: Hier haben sie ständig Demonstationen und das überfordert schon vor Ort die Menschen.
00:28:46: Das ist ein großes Thema.
00:28:48: Zweite große Themen sind Stauverkehr, Abendstunden Poser, die dann quasi die Straßen verstopfen laute Musik hören, Hubkonzerte machen teilweise in der Nacht.
00:29:01: Das dem wollen wir jetzt was entgegensetzen indem wir an drei Stellen in der Innenstadt nächtlich ab zwanzig Uhr allen Wochenenden die Durchfahrt quasi nicht mehr ermöglichen sondern Umleitungen dann gefahren werden müssen so dass weniger interessant wird.
00:29:16: das sind so.
00:29:16: ja also es waren so die zwei großen Aufregelthemen mit denen wir arbeiten müssen und wo dann auch die Gewerbetreibenden, aber auch die Menschen, die dann direkt vor Ort wohnen und leidtragend sind.
00:29:27: Ansonsten gibt es ein Gefühl der Unsicherheit.
00:29:29: Also habe ich jetzt aber auch gelesen – das ist in den meisten Innenstädten so -, dass es in Ahrenstunden ein latentes Gefühl der Unsicherheit gibt.
00:29:39: Das ist ein Problem zu einem weil die Kommune in einer schwierigen Haushaltslage ist genauso wie viele andere Kommunen.
00:29:47: Aber wir wollen jetzt beispielsweise LED-Lampen einbauen und damit die Straßenbeleuchtung erhöhen.
00:29:54: Das haben wir noch als Hausaufgabe, auch die Gewerbetreibende dazu zu bekommen dass sie aus ihren Geschäften quasi das Licht nach außen strahlen lassen so dass damit auch im Beitrag geleistet wird, dass man sich sicherer fühlt.
00:30:08: allein durch das Thema Beleuchtungen.
00:30:11: Ich würde gerne zum Thema Demonstration oder Versammlungen vielleicht auch noch einen Unterschied herausarbeiten.
00:30:17: Häufig haben wir, wenn eine große Demonstration angelegt ist und einen Marsch hat die noch durch die Planken führt um da die Sichtbarkeit zu schaffen.
00:30:27: Ist der Marktplatz häufig der Kundgebungsort?
00:30:30: Und dann sind Gewerbetreinenden, die an den Planken angesiedelt sind, häufig gestört davon dass die Erreichbarkeit eingeschränkt ist weil die Bahn da jetzt eben nicht durchfahren kann oder es einfach laut ist vor ihren Geschäften.
00:30:47: die Kundgebung am Marktplatz, die dann meistens noch von Sicherheitskräften geschützt wird.
00:30:53: Die hat eine andere Herausforderung, zwar auch die Lautstärke und viele Menschen an einem Ort aber da sagen mir dann an reiner Restaurants häufig dass sie sich nicht gestört fühlen, aber ihre Gäste irritiert fühlen wenn Sie Sicherheitskreffen die Möglichkeit geben Ihre Toiletten zu benutzen und dann eben voll bewaffnete Polizisten durch den Restaurant laufen.
00:31:14: also wir haben ganz anderen Blick auf diese Demos als wiederum die Gewerbetreibenden auf den Planken, das will ich gerne noch so gesagt haben.
00:31:26: Stellen Sie denn auch Unterschiede fest im Vergleich zu deutschen Unternehmerinnen, wenn es darum geht zum Beispiel Fördermittel zu bekommen oder sich jetzt darauf einzulassen auf so ein Innenstadt-Entwicklungskonzept wo es dann vielleicht bestimmte Vorgaben gibt.
00:31:43: Wo ich sage ist mir völlig fremd in meinem Heimatland was soll das eigentlich?
00:31:48: also das wäre nochmal ganz interessant
00:31:53: bei denen die schon seit Jahrzehnten vor Ort sind und wo dann auch mittlerweile die Kinder Verantwortung tragen.
00:32:00: Da kennt man die Strukturen, da kennt man noch die Möglichkeiten.
00:32:03: Also ein Beispiel am Marktplatz wurde vor kurzem in einem Restaurant umgebaut und da meinte der Eigentümer er hätte jetzt Dachbegrünung einen Auftrag gegeben.
00:32:14: Wir haben irgendwann mal die Möglichkeit geschaffen bei der sogenannten Stellplatzablöse.
00:32:19: Also Restaurant, Gastronomie braucht Stellplätze und wenn sie nicht vorgewiesen werden können dann muss Geld bezahlt werden.
00:32:25: Und da haben wir gesagt ja warum eigentlich nur Geld in den städtischen Haushalt?
00:32:28: Man könnte auch anbieten dass quasi diese Ablösung von Fassadenbegrün oder Dachbegrünen geleistet wird.
00:32:36: Dann meinte der Eigentümer, ja das haben wir jetzt gemacht.
00:32:38: Wenn es einen Auftrag geben, Architekt machen wir dann die Dachbegrünung.
00:32:41: Das fand ich ziemlich cool weil da die Innenstadt natürlich und auch den Marktplatz stark versiegelt sind, wenig grün gibt, das war gut.
00:32:49: Wo wir eher Probleme haben ist jetzt einmal in dem Personenkreis die sagen mal zwei, vierzehn, zwei, fünfzehne gekommen sind Arabischstämmige Flüchtete, die auch in der Innenstadt als Ankunftsort sich selbstständig machen und mit großem Ehrgeiz versuchen sich quasi etwas Neues aufzubauen.
00:33:10: Und die sind sicherlich anders, weil sie eben nicht schon die Strukturen kennen, die Ansprechpartner kennen wahrscheinlich auch mit der Sprache zu kämpfen haben also dass die deutsche Sprache schon schwer aber dann eine Verwaltungssprache nochmal ungleichschwerer ist und das ist eine Herausforderung.
00:33:31: da haben wir noch keinen Zugang.
00:33:33: Da haben wir auch schon versucht mit arabisch-termigen mit Arbeitenden quasi den Kontakt zu bekommen, aber vielleicht ist auch die Distanz zur Verwaltung noch groß.
00:33:42: Keine Ahnung, weil man einfach ja aus Gründen geflohen ist und der Start da jetzt nicht die vertrauensgebende Institutionen gewesen ist an die man sich gewandt hat.
00:33:52: Aber das ist eine Herausforderung und die müssen wir auch bekommen.
00:33:54: Weil wenn wir Innenstadt transformieren wollen brauchen wir eigentlich die wesentlichen Gruppen und diese Gruppe wird auch immer größer.
00:34:02: Das wäre jetzt nochmal meine Nachfrage.
00:34:04: Lassen Sie das jetzt erst mal laufen, was diese Leute machen?
00:34:08: Oder überlegen sie sich Wege wie sie rankommen um sie in ihre Netzwerke die sie ja am Anfang so schön beschrieben haben jeder kennt jeden oder sie kennen sich auch miteinander.
00:34:18: um an die Rand zu kommen ist dann nun wirklich eine Herausforderung nicht nur sprachlich sondern vielleicht von der Haltung.
00:34:24: aber Haben sie Ideen wie sie das zukünftig machen wollen?
00:34:28: Und die Frage noch, welche Beratungs- und Unterstützungsangebote laufen denn aber wo die Unternehmer ihnen drauf aufspringen könnten sag ich mal.
00:34:37: Zweite Frage kann vielleicht die Wirtschaftsförderung nochmal erläutern?
00:34:41: zur ersten Frage wir versuchen aktuell die gewährbetreibenden Rund um den Marktplatz als Akteure wieder zu formen weil wir den Markt Platz verändern müssen.
00:34:57: Da gehen unsere personellen Ressourcen rein.
00:35:00: Das ist einfach eine Priorisierungsfrage und wenn uns das gelingen sollte, dann wäre tatsächlich im nächsten Schritt die Ausweitung.
00:35:08: Aber man müsste es sofort machen wie mit allem.
00:35:11: Wir haben eigentlich nicht die Zeit wir brauchen die Menschen jetzt aber das sind die Prioritäten die wir setzen müssen.
00:35:17: deswegen also ein Keks nach dem anderen.
00:35:20: und in der zweiten Hunde werden wir sicherlich wieder einen Versuch unternehmen auch ich sage mal aus dem arabischen Sprachraum Menschen zu bekommen.
00:35:28: Danke dann noch mal an Frau Rahm, gerne die Fördermöglichkeiten oder Unterstützungsangebote.
00:35:35: Ja
00:35:35: sie sind sicherlich nochmal auf den Prüfstand zu stellen und an die aktuellen Entwicklungen auch anzupassen.
00:35:42: das ist ganz wichtig so wie es vor einigen Jahren einmal ein deutsch-türkisches Gründungszentrum gab um einfach für Existenzgründung den Weg zu erleichtern, auch in der Landessprache dann Informationen zu geben und auf oder Möglichkeiten aufmerksam zu machen.
00:35:59: Das aber seine Arbeit eingestellt hat weil, wie Peter Dragold schon gesagt hat die nachwachsende Generation ganz anders aufgestellt ist mit den Gegebenheiten vertraut ist.
00:36:11: Aber Ähnliches gibt es schon für internationale oder ausländische Akteure spezielle Beratungsangebote, auch in den eigenen Netzwerken.
00:36:20: Und das ist ein Fokus, dem wir durchaus noch verstärken können.
00:36:24: Aber eigene Fördermöglichkeiten im Sinne finanzieller Art könnte da nicht zur Verfügung stellen.
00:36:30: Es läuft über die Gründungszentren und dann mit sprachlicher Expertise.
00:36:35: Herr Drago, wenn Sie sagen es sind jetzt die nächst nachfolgenden Generationen dran, die auch anders aufgestellt sind als die Gründergeneration.
00:36:43: Ist das denn mit denen leichter ins Gespräch zu kommen?
00:36:46: beziehungsweise können sie die durchaus in so Gremien rein berufen?
00:36:50: Wenn es um Innenstadtförderung geht da gibt's ja durchaus mal Veranstaltungen, Workshops.
00:36:54: Sie haben in ihrem großen Konzept vom Futuraum ja darauf hingewiesen wie sie mit den Stakeholder arbeiten ging das mit den Menschen einfacher.
00:37:04: Also ich glaube, es gibt gar nicht so den großen Unterschied zwischen denen die schon bereits länger hier sind.
00:37:11: Migrantisch und den deutschen oder deutschstämmigen Unternehmen.
00:37:17: der Unterschied ist eher in der Generation also zwischen Jüngeren und Älteren.
00:37:22: Und wir haben darauf geachtet dass in diesem Innenstadt-Entwicklungsprozess Futterraum, das haben sie genannt Dass da genauso auch der Marktplatz mit dabei war obwohl der erste räumliche Bereich gar nicht rund um den Marktplatz gewesen ist.
00:37:36: Weil wir gesagt haben, die brauchen wir!
00:37:38: Die müssen von vorne rein mit dabei sein und das hat auch ganz gut funktioniert.
00:37:42: Wo wir tatsächlich kämpfen ist es quasi zwischende Generationen an die Brücke zu bauen und dass das recht anspruchsvoll ist.
00:37:48: Und weil das auch komplett andere Ansätze sind, auch andere Welten, die ältere Generationen, die halt eben Hensorn, also die haben das einfach mit ihrer Kraft geschaffen und viel Arbeit und mit den Möglichkeiten, die es damals gab.
00:38:02: Und die jetztige Generation hat zum Beispiel ganz anderen Zugang zum Thema Social Media und zum Thema Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit.
00:38:09: Ich wisse, dass das eine ganz andere Bedeutung hat.
00:38:12: Und ich glaube, dass es generell einfach die Generationenfrage ist wie sie ja auch gesamtgesellschaftlich immer dargestellt wird.
00:38:19: Das ist genau so in diesem Personenkreis.
00:38:22: Dann muss man noch mal spezielle Ansprachen machen.
00:38:27: Wir haben Treffen mit allen Das sind dann, ich weiß nicht, vierzig Menschen in der WhatsApp-Gruppe und da kommen dann zwischen zehn und fünfzig wenn wir rufen.
00:38:38: Und was wir jetzt machen werden im Juli ist zum Beispiel treffen nur mit Jüngeren weil wir einfach eine zielgerichtete Ansprache dieser Person Gruppe brauchen.
00:38:49: also es wie mit allem man muss es individuellen machen maßgeschneidert man muss die menschen sehen auf ihre Bedürfnisse eingehen und das unterscheidet sich halt.
00:38:59: Gibt es denn dazu das entsprechende Personal bei der Stadtverwaltung, die dann diese Sprachen oder beziehungsweise migrantische hier Kolleginnen in diesen Projekten mitarbeiten?
00:39:09: Damit es vielleicht einfacher geht.
00:39:11: Also vielleicht kann ich noch mal kurz was du gerade gesagt hast Peter, nämlich dass Individuelle und im Einzelfall.
00:39:19: Das ist so das worum ich mich so ernähre.
00:39:23: Dass ich auf diese UnternehmerInnen treffe wenn sie, ich sag mal auf eine staatliche Hürde treffen.
00:39:31: Einen Bauantrag, eine Genehmigung für ne Gaststätte, einer Außenbestuhlung und ich so mir den in Kontakt komme und dann versuche diese Hürte die zwar da ist aber die als nicht unüberspringbar zu moderieren und zu sagen mit meiner Unterstützung können wir dort und dort lampen habe ich diese sprachliche Barriere noch nicht gehabt, weil es meistens innerhalb des Familien- und Unternehmerkreises jemanden gibt mit dem man dann auch in Kontakt treten kann.
00:40:08: Also ganz häufig so aufgestellt Ja, und dann puffe ich immer.
00:40:13: Ich habe jetzt einen Unternehmer, dem erzähle ich dann immer, sagen Sie es jemanden weiter?
00:40:18: Das ist zwar... das ist etwas, dass wir regeln müssen.
00:40:20: aber wir können das regeln.
00:40:22: Je früher du kommst, desto schneller und einfacher ist es eben also den Kontakt nicht mit der Gießkanne sondern eben aus einzelnen heraus
00:40:32: zu schaffen.
00:40:32: Das hängt ja sehr viel dann von der Empathie auch zu den Leuten ab und dass sie dem Vertrauen geben, das sie wiederkommen können.
00:40:39: Und ihnen auch geholfen wird wenn es auch nicht so finanziell ist vielleicht durch einen Förderprogramm etc.
00:40:44: wie Frau Rahme das gerade gesagt hat.
00:40:46: Herr Dracul Sie wollten noch was sagen?
00:40:48: Genau.
00:40:49: also ich glaube die Sprache ist gar nicht so wichtig.
00:40:52: das Wichtige ist das Vertrauen zu gewinnen.
00:40:54: und das Vertrauen gewinnt man glaube ich, nicht indem man sich anbietet und in dem er da ist ein Einleid.
00:40:59: Sondern das Vertrauen gewinnt man über die konkrete Aktion.
00:41:04: Also ich habe bestimmte Vereine wo Unternehmerinnen sind.
00:41:09: Da hatte ich mal vor über zehn Jahren mal geholfen.
00:41:11: Da gab es eine Überschwemmung im Bereich Europas und die haben sich engagiert und hatten aber keinen Platz mehr für ihre Waren.
00:41:18: Und da hab' ich den Platz organisiert.
00:41:20: Das hatte ich schon vergessen.
00:41:21: Aber das war der Zugang weil sie wussten Sie können sich verlassen und genauso arbeitet auch Frau Waslik vor allem.
00:41:27: Also wenn man konkret hilft, dann wird das mit der Sprache schon kein Thema sein.
00:41:32: aber den Zugang zu bekommen zum Menschen also den Erstkontakt da ist es sicherlich hilfreich wenn man sich verständigen kann.
00:41:40: Aber die ganz große Währung ist das Vertrauen des Zutrauen.
00:41:43: Wenn man das hat, dann hat man tatsächlich auch einen belastbaren Kontakt.
00:41:47: Wenn sie davon ausgehen dass sie dieses Vertrauen von dem Menschen haben Wie sehen Sie das dann im Hinblick auf den zukünftigen Maßnahmen zum Mannheimer Marktplatz, wenn der jetzt nebenan gestalterisch verändert werden soll?
00:42:00: Gehen die Leute da dann anders mit als andere Bewohnerinnen?
00:42:06: Kommt drauf an.
00:42:07: Wenn sie aktiviert sind also wenn sie Teil des Prozesses sind, dann gehen sie anders mit.
00:42:13: Wenn wir kommen und sagen morgen kommt der Bagger und bitte die Parkplätze frei halten weil sie nicht mitgehen.
00:42:20: Also darum muss es gehen, dass man Menschen frühzeitig einbindet und noch besser, dass sie aktiviert.
00:42:25: Dass die Teil-, aktiverteils Prozesse sind und nicht nur beteiligt sind im Sinne ja du wirst angehört und kannst dann was sagen und ansonsten machen wir das aber.
00:42:36: Was sind denn Themen bei der Umgestaltung des Marktplatzes?
00:42:39: Ich erinnere mich aus dem Vorgespräch noch an das Stichwort Außengastronomie beispielsweise.
00:42:43: also worum geht es da?
00:42:45: Was muss sich verändern am Marktplatz?
00:42:48: Den Marktplatz, der genutzt wird an drei Tagen in der Woche mit Marktangeboten und ansonsten viel Demonstration.
00:42:58: Ansonsten auch wenig Angebote, dass man dann auf den Marktplatz im Prinzip geht.
00:43:04: Und da wir wissen das jetzt die gastronomischen Angebote rund um den Marktplatz nicht verändern werden müssen wir den Markt Platz also auf dem Marktplatz gehen uns den anschauen und prüfen wie wir da mehr Vielfalt hinbekommen.
00:43:18: Also bekommen wir Stände, bekommen irgendwie noch andere Warenangebote, bekommen wir alkoholische Getränke.
00:43:26: Was ist mit einer Brauerei?
00:43:27: Wir sind hier in Mannheim und haben Grenzen an der Weinbauregion aus der Falz.
00:43:33: Können wir Winzergenossenschaften gewinnen, die was anbieten?
00:43:36: Und das würde dazu führen dass man quasi Angebote verbreitet und es muss dann gemeinsam gehen Mit dem Aktivieren.
00:43:43: ein Beispiel, alles nicht ausgearbeitet.
00:43:45: Wir sind ja erst noch am Anfang des Prozesses werden wir uns überlegen.
00:43:49: Wir hätten gerne Sitzbänke auch auf dem Marktplatz könnten ja die Gastronomie das vor Ort finanzieren und könnten ihre Kunden das nutzen.
00:43:58: aber dann könnte genauso jeder der quasi bei dem Winzer sich einen Wein holt oder in der Brauerei ein Bier holt quasi dann hinsetzen und seinen Döner mit einem Pilz dann genießen.
00:44:08: Und da müssen wir hinkommen dass quasi alle Nutzen haben dass niemand verdrängt wird, sondern dass wir insgesamt auf dem Marktplatz mehr Leben ermöglichen.
00:44:17: Ich überzeugte das alle dann mehr davon haben werden.
00:44:20: Also es klingt ja nach einer... Das Ziel ist so eine ausgewogenheitende Balance zwischen diesen Gastronomen hinzukriegen und das macht sicherlich lebendiger und nochmal attraktiver.
00:44:30: Eine Ergänzung zum Gemeinsamen in Förderprogramm würde ich gerne noch machen.
00:44:34: Und das hat nämlich Futuramso besonders gemacht die Frage vom Nutzer ausgedacht haben.
00:44:40: Was braucht eigentlich der Mensch?
00:44:42: Und haben das in die Verwaltung getragen und daraus Themen entwickelt, statt wie wir es vielleicht gewohnt sind, aus der Verwaltung heraus zu wissen was der Mensch da braucht.
00:44:52: Ich glaube dass ist vielleicht noch ein schöner Ergänzung dazu.
00:44:56: Das ist
00:44:57: ein entscheidender Punkt Frau Vasilik, das denke ich nämlich auch!
00:45:00: Ich will jetzt gar nicht weiter wieder das Fass neu aufmachen aber was mir bei Ihren Ausführungen so gerade einfällt Sie drei sind sehr positiv und sind es gewohnt, mit diesen Menschen zu arbeiten.
00:45:11: Aber die Verwaltung ist ja größer!
00:45:13: und sie arbeiten ja mit diversen Fachbereichen zusammen.
00:45:15: Und da könnte ich mir durchaus vorstellen, dass da auch der ein oder andere Sichtweise nicht immer kompatibel ist.
00:45:21: werden Sie dann dazu gerufen um sozusagen zu schlichten oder die Perspektiven zu klären?
00:45:27: Oder die anderen zu überzeugen?
00:45:29: das war das jetzt mal machen können wenn ein thailändisches Restaurant eine Werbetafel an einem denkmalgeschützten Gebäude anbringt?
00:45:36: also wie läuft das so bei Ihnen?
00:45:38: Ja Frau Rahm lacht schon aber glaube ich, die Kernaufgabe der Wirtschaftsförderung aus den langen der Unternehmer und dann ergänzt vielleicht mit Bürgerinnen ja die Bedarfe zu identifizieren.
00:45:51: Und die in die Verwaltung zu tragen.
00:45:53: also ich glaub so verstehen wir uns auch in der Wirtschaftswörderung
00:45:57: wo mir eigentlich schon bei der Schlussfrage sind dass wir uns nämlich wenn wir beiden jetzt gerade von außerhalb kommend Ruhrgebiet und hier aus dem badischen nach Mannheim kommen Welche Orte würden Sie uns dann gerne zeigen?
00:46:10: Und jetzt mal nur punktuell, nicht die Stadtrundfahrt vom Wassertour zum Museum und Breite Straße und Planken.
00:46:17: Sondern wenn wir jetzt kämen was wären in dem Kontext unseres gesprächsten Ortbrunnen sein?
00:46:22: da müssen sie unbedingt hin.
00:46:24: Ja was dürfen auf gar keinen Fall verpassen.
00:46:26: oder wo würden sie mit uns gerne einen Kaffee trinken gehen oder ähnlich?
00:46:29: Frau Werselig
00:46:30: ja Sie melden sich gerne.
00:46:31: Also
00:46:32: es gibt Auf den Planken ein Café, das ist bei einem Textilen an.
00:46:37: Einzelhändler bei Appelrad-Küper und das hat einen Balkon, der im ersten Stock ist.
00:46:43: Das heißt sie können auf dem Balkon sitzen.
00:46:46: Der hat auch noch eine kurfürstliche Verzierung also ganz pittoresk so.
00:46:52: Und wenn man da oben sitzt nimmt man sich so ein bisschen aus dem Treiben der Fußgängerzone raus Ist aber noch nah genug dran um alles erleben zu können.
00:47:00: Und das ist so die Mitte der Planken.
00:47:03: Dort mischt sich auch alles, was aus der Wasserturm-Richtung kommt und was aus dem Paradeplatz Richtung kommt.
00:47:11: Das eigentlich immer ein ganz nettes Erlebnis und zeigt alle Ebenen unserer Gesellschaft.
00:47:19: Es ist eigentlich ganz spannend dort den Kaffee zu trinken.
00:47:21: Also das würde ich Ihnen als unbedingt empfehlen!
00:47:25: Da kommen wir ja super, vielen Dank.
00:47:27: Liegt gut!
00:47:28: Hätte ich gar nicht mal gedacht dass es bei so einem großen Einkaufshaus so schöne Balkone und Aussichten dann gibt.
00:47:34: ganz prima.
00:47:35: Herr Drackel was würden Sie uns zeigen wenn wir nach Mannheim kommen?
00:47:39: Ähm äh ähnlich Raum ähnlich wie die Frau Waselig gibt ein Kaffee in den Planken scheinen sich vor sie sind im Aquarium mit ganz vielen Fischen mittendrin reingesetzt.
00:47:51: Und so ist es dann, wenn sie in diesem Eiscafé sitzen im gutes Eis essen und drum herum wuselt's herum.
00:47:58: Und der zweite Ort ist ein Parkhouse.
00:48:00: Ich würde Sie gerne auf dem Parkhouse-Deck nehmen.
00:48:03: Parkhouse Decks werden nicht genutzt in riesengroße Flächen.
00:48:06: da haben wir schon Kultur gemacht.
00:48:08: Gab jetzt eine Kinorei Jazz Konzerte etc.
00:48:12: Das würde ich Ihnen einfach gern zeigen um mal statt auch aus einer anderen Perspektive zu sehen und zu erleben und noch zu sehen welche Potenziale das hat, wenn man so ein bisschen hoch geht
00:48:21: Über den Dächern schwebend.
00:48:22: Das klingt doch gut, so was gibt es in Freiburg?
00:48:24: nicht auf dem Parkhaus etwas machen.
00:48:27: Sehr schön!
00:48:28: Gut
00:48:29: ja vielen
00:48:31: Dank für das Gespräch war sehr aufschlussreich.