00:00:04:
00:00:10: Herzlich willkommen in der Stadtrederei.
00:00:11: Reflexionen zu Stadt und Raum.
00:00:14: Wir sprechen mit Ihnen über Veränderungen in unseren Städten und Regionen, mit den Menschen die Sie planen, erforschen und gestalten!
00:00:22: Wir das sind Fetissen und Christine Grüger.
00:00:25: wir fragen nach hören unterschiedliche Perspektiven und wollen wissen wie Stadt um Raum lebenswert, nachhaltig und gemeinsam weiterentwickelt werden kann.
00:00:36: Schön dass sie dabei sind.
00:00:38: heute Begrüßen wir Sie zur siebenvierzigsten Folge im September XXV mit dem Titel Little Istanbul gemeinsam stattmachen.
00:00:48: Wir nehmen Sie mit nach Mannheim, genauer gesagt an den Marktplatz von Mannheim und in das Viertel, dass inzwischen selbstbewusst als Little Istanbul vermarktet wird.
00:00:59: Christine, wir haben ja zu dem Little Istanbul schon eine Folge aufgenommen –
00:01:04: im Frühsommer
00:01:05: diesen Jahres!
00:01:06: Worum ging es denn da?
00:01:07: Wir haben da mit den Vertreterinnen der Stadt insbesondere der Wirtschaftsförderung aber auch mit dem Innenstadtbeauftragten Peter Dragul, der gleich im Podcast des Öfteren noch benannt wird gesprochen und die drei haben wunderbar erzählt wie es entstanden ist.
00:01:25: Wie man gemeinsam arbeitet und dennoch hatten wir beide ja den Eindruck, wir müssen auch noch mal die andere Seite hören.
00:01:32: Und deswegen haben wir uns heute vorgenommen mit einem migrantischen Unternehmer der eine Initiative gegründet hat oder mitgegründete das Little Istanbul zu sprechen um mal seine Sichtweise auf dem Marktplatz und die Geschäftslage dort zu
00:01:47: hören.".
00:01:48: Genau, es ist immer schöner mit den Leuten zu reden als über die Leute und von daher freuen wir uns zusammen mit Herrn Idare gleich ins Gespräch zu kommen.
00:01:56: Und zwar möchten wir mit ihm erörtern wie ist es eigentlich gelungen dass sich die migrantischen Unternehmerinnen vor Ort mit der Stadtverwaltung aufeinander zubewegt haben?
00:02:06: Wie sie da geschafft haben wirklich zusammen im Alltag auch an diesem Ort oder für diesen Ort gemeinsam zu arbeiten.
00:02:15: Und wir möchten erfahren, wie aus diesem Ort an dem Marktplatz der auch durchaus mit Konflikten und Vorurteilen behaftet war ein Viertel entstanden ist das jetzt nur einer der zentralen Marken der Stadt geworden ist.
00:02:29: Genau!
00:02:30: Die konkreten Fragen dahinter sind Wie ist also daraus eine Marke geworden?
00:02:36: Wie lebt sich's da eigentlich, was kann verbessert werden?
00:02:39: und wie viel Mittel Istanbul verträgt man heim überhaupt?
00:02:42: Dabei geht es eben um viel mehr als nur um Geschäfte und Gastronomie.
00:02:46: Es geht tatsächlich darum, wie schafft man Vertrauen miteinander, wie kann man Zusammenarbeit stärken und wie entsteht dadurch dann auch wirklich ein guter Zusammenhalt und ein gutes Stück statt vor Ort.
00:02:59: Hören wir einfach mal rein!
00:03:10: Also herzlich willkommen in der Stadtrederei.
00:03:14: Wir haben ja schon im Juli über die migrantischen Ökonomien in Mannheim gesprochen, in der Innenstadt für die Bedeutung und die Zuhörerinnen werden sich vielleicht erinnern.
00:03:22: Da haben wir hauptsächlich mit Leuten aus der Stadtverwaltung Mannheim gesprochen.
00:03:26: Und jetzt sind wir ganz glücklich dass wir jemanden gewonnen haben der uns mal die andere Seite einer anderen Perspektive auf die Unternehmen am Marktplatz erklären kann und wir freuen uns insbesondere das wir Herrn Mähflüt Idare gewinnen konnten und er wird sich jetzt kurz vorstellen.
00:03:44: Sehr schön, danke erst mal für die Einladung finde ich super was Sie da auch machen mit dem Podcast hier auch das den Menschen nahezubringen.
00:03:52: Und ja mein Name ist Meflut Die Dare.
00:03:55: wir sind eine Marketingagentur aus Mannheim und agieren schon seit mittlerweile über zehn Jahren auf dem Markt.
00:04:01: Ich selbst bin schon seit über fünfzehn Jahren da Und haben viele Unternehmen tatsächlich, die wir auch betreuen rund um Marktplatz sind.
00:04:09: Brautgeschäfte dabei, das sind Restaurants dabei, da sind viele einzelne Händler dabei und haben natürlich so einen tiefen Einblick nicht nur als Selbstunternehmer zu sein sondern auch in ich sag mal hinter die Kulissen von den Unternehmen, die dort auch agieren.
00:04:23: direkt
00:04:24: Herr Idare, bevor wir da einsteigen, obwohl wir da gleich einbinden könnten.
00:04:28: Vorab Ihre Frage – es war ja jetzt ein heißer Sommer und man war bestimmt sehr viel draußen in Mannheim auch auf dem Marktplatz?
00:04:34: Was ist denn da so Ihr Lieblingsplatz?
00:04:37: Können Sie das in der Innenstadt uns mal kurz beschreiben?
00:04:40: Und was Sie an diesem Platz
00:04:42: schätzen?!
00:04:43: Also tatsächlich ist dann Marktplatz natürlich ein besonderer Ort!
00:04:47: weil ich halt gerne essen gehe und die meisten Restaurants, wo ich gerne bin sind halt dort.
00:04:52: Da esse ich halt gern, aber nichtsdestotrotz liebe ich das eigentlich auch am Wasserturm mal zu sein.
00:04:57: Die mit dem voranschreitenen Alter auch mal an den Riesenpark zu gehen und mal ins Grüne zu gehen haben mir jetzt seit einigen Monaten meine Begeisterung für Waldwanderungen entdeckt.
00:05:07: tatsächlich dass er sich nie gedacht von mir digital orientiert, wie ich bin.
00:05:11: Auch einfach mal durch den Käferthaler Wald also.
00:05:14: aber der Marktplatz ist halt und bleibt einfach der Ort wo man einfach mal hinkommt um anzukommen was zu essen, was zu trinken und mit Freunden was zu
00:05:21: machen.".
00:05:22: Der Marktplatz wird ja als Little Istanbul vermarktet?
00:05:27: Wer hat denn Little Istanbul gemacht?
00:05:29: oder wie kam es da zu dieser Marke zur Website zum Logo zum Auftritt in den sozialen Medien
00:05:35: usw.?
00:05:37: Also, Little Istanbul ist ja eine Marke die durch das Eigenleben entstanden ist.
00:05:42: Es gab jetzt kein Unternehmen oder kein Mensch dahin gegangen ist und gesagt hat wir machen jetzt Little Istanbul daraus sondern die ist meines Beachtens.
00:05:49: da hatte ich mit dem Herr Peter Dracul auch ein Gespräch man darüber gehabt.
00:05:52: neuerdings Die Anfänge waren so zwei Tausend Ein, Zwei-Tausend Drei.
00:05:55: Da gab es damals türkische Restaurants, die hießen einen hieß doch glaubst du auch Istanbul Und das Leben dort, man sagt auch Menschen die von außen reinkommen, die sagen hey du kannst in Marktplatz quasi als ein türkischsprachige oder türkische Sprache komplett überleben.
00:06:11: Es gibt ärztliche Türgesprächen, anwälte Türgesprechen es gibt Läden die auf Türkisch sind.
00:06:15: also ist zwar jetzt nicht unbedingt was Positives an der Stelle immer wenn man so erzählt aber Gerade wenn Menschen ankommen wollen, am Anfang ist es halt ein Ort wo sie sich so bisschen wie zu Hause fühlen.
00:06:27: Dieses Heimatgefühl hat wahrscheinlich die Leute dazu gebracht das ganz einfach so little Istam nutzt.
00:06:32: denn so wie Little China in den USA ist das glaube ich auch hier so entstanden.
00:06:37: Aber der spannende daran ist ja dass wir es aus anderen Städten kennen die sagen Wir haben migrantische Viertel Dass Sie immer eher so ein negatives Image bekommen Und das Interessante jetzt bei Ihnen in Mannheim ist, dass Sie ja anscheinend so überzeugend waren.
00:06:52: Dass die Stadt gesagt hat, nö, das ist für uns ein Alleinstellungsmerkmal und wir können das sogar im Tourismus vermarkten!
00:06:58: Wie haben sie diesen Dreh hingekriegt?
00:07:00: Das die Stadtverwaltung gesagt hat Wir stehen dazu und wir gehen damit auch so nach außen mit dieser Marke Little Istanbul.
00:07:08: Also Lidl Istanbul ist ja, ich muss sagen sehr viel Eigeninitiative auch von den älteren Generationen die schon seit Jahren auf dort sind.
00:07:16: Da gab es Leute die Mandelflanze rausgestellt haben da gab's Leute die einfach mal gefegt haben etwas sauber gemacht haben und auch schon so Aktionen gemacht haben wo dann auch die Stadt aufmerksam wurde Und das eine hat wahrscheinlich zum anderen geführt.
00:07:29: da waren Vereine im Spiel die ich jetzt alle nicht namentisch hinnehmen kann, aber es sind sehr viele Vereine im Hintergrund gewesen, die es schon gab.
00:07:36: Die dann einfach sich eingebracht haben, weil das Ganze lebt natürlich von Ehrenamtlichkeit.
00:07:41: also wenn man ehrenamtlich etwas tut, dann funktioniert etwas in der Regel auch irgendwie komischerweise besser als wenn man dafür zahlen würde, weil die Menschen das aus Überzeugung machen.
00:07:51: Und ich glaube, dass sich statt da an der Stelle einfach gesehen hat hey hier ist gerade eine Community entstanden die vielleicht nicht gewollt war oder auch gewollт war.
00:07:59: Ist ja egal aber die führt zu massiv viel Touristen sehr viel Umsatz tatsächlich.
00:08:05: Da ist ja auch sehr viel Wirtschaftlichkeit in dem Spiel Wo die Menschen allein deswegen ja zum Aktar zu kommen und sagen, das will ich mir jetzt einmal sehen.
00:08:11: Weil in Little Istanbul, da brauche ich nicht nach Istanbul zu fliegen.
00:08:14: Dann kann man kurz dahin fahren und schaue das an.
00:08:17: Also wir hören es auch immer wieder, also dass Leute auch von außen aus Frankreich oder aus Holland und den umliegenden Orten sage ich mal extra dahinkommen, um eben dieses Feeling zu bekommen.
00:08:26: Und da hat die Stadt einfach wahrscheinlich eine Chance auch gesehen, ein Miteinander zu schaffen.
00:08:31: Nicht nur für türkische Kulturen an der Stelle sondern es sind ja auch viele italienische Bevölkerung da ist noch griechische Bevölkerungen das sind auch deutsche Bevölkerung Da sind sehr viele kulturen, die da ihr vereinzt sind.
00:08:41: und ich glaube mich daran zu erinnern dass hier die Stadt Mannheim mehr aus diese Überzeugung entstanden ist.
00:08:46: man hat ja dieses Quadratier gemacht um eben zu demonstrieren dass verschiedene Kulturens Religionen sind was auch immer zusammen an einem Haufen mit Frieden und Freude auch zusammenleben können.
00:08:58: Und das ist glaube ich da deshalb gelungen, weil eben dieses Quadrat sag' ich mal diese G-Quadrate und so allein deswegen entstanden sind.
00:09:05: also man isst da echt an dem Ort geblieben Also in diesem Quadrat gebliebten.
00:09:09: Das sieht man ja auch und das hat dazu geführt dass die nicht abgelehnt worden sind und ganz im Gegenteil als ein Miteinander entstanden es ist Ganze dann etwas schöner gemacht hat.
00:09:18: Jetzt gab es ja im Vorfeld schon einen Gewerbeverein auch mit türkischen Unternehmer, Unternehmerinnen abgekürzt Oma also Ortsverein Mannheim Marktplatz.
00:09:29: Arbeiten Sie mit denen zusammen oder haben sie die einfach jetzt rechts überholt?
00:09:32: Mit ihrer Initiative dass sie sagen ist da wohl oder sind die mittag drin?
00:09:37: Also wie läuft da die Zusammenarbeit mit denjenigen?
00:09:40: Ja also Oma gibt's auch schon seit einigen Jahren.
00:09:42: Sie waren eigentlich von Anfang an auch dabei bei der Initiative nicht direkt bei den Initiativen, die daraus eine Marke zu machen.
00:09:49: Das war marktbar zu machen und diese Idee mit solchen Medien.
00:09:54: Wir waren ja tatsächlich die Agentur, die dann hingegangen ist mit der Stadt auch geredet haben gesagt hey wieso machen wir denn daraus nicht eine Marcke?
00:10:01: Wieso kriegt das nämlich einen Logo?
00:10:03: Einfach nur ein Logo mit dem Logo von Mannheimverein kombiniert.
00:10:09: Es war so die Idee von uns gewesen, wo wir gesagt haben jetzt braucht es aber auch hier Social Media.
00:10:13: Weil die Menschen müssen ja in einem Ort reden können darüber.
00:10:15: Auch tecken oder auch markieren.
00:10:18: und so ist auch die Idee entstanden dass wir einfach proaktiv als Argento hingegangen sind haben gesagt Wir machen das jetzt einfach mal komplett ehrenamtlich so also ohne auch irgendwas dafür zu verlangen weil Damit die Leute einfach, wenn sie schon Content posten was wir ohnehin machen mit uns oder ohne uns machen haben sich ja vorher gemacht.
00:10:32: Dann sollen die das doch einfach bitte dann mit markieren so dass einfach diese Community da leben kann, dass auch Menschen sich zurechtfinden, sich präsentieren können.
00:10:39: und so ist der Idee entstanden tatsächlich aber also im Großen Ganzen hat die Oma auch viel dazu beigetragen.
00:10:46: Ist ja ein Verein letztendlich.
00:10:47: es sind mehrere Vereine noch drin gewesen soweit ich weiß alles.
00:10:50: aber da war auch die Kirche gewesen.
00:10:51: Wir waren vor einem Monat vorher zum Beispiel waren wir auch im Rathaus gemeint auch mit drin gewesen.
00:10:57: Da ging es dann um andere Themen, wenn man eine Bestuhlung machen kann zum Beispiel am Marktplatz oder irgendwie was Grünes vielleicht aufbauen könnte so Sachen.
00:11:04: Es sind viele Leute da drin und ohne das geht's halt nicht!
00:11:06: Es muss ein Beteinander sein.
00:11:08: also man kann jetzt nicht irgendwie etwas machen über die Köpfe hinweg und sagen jetzt nennen wir das ganze Ding jetzt mal Lidl Istanbul und alle machen jetzt dass das funktioniert nicht und dann müssen schon alle Menschen mitmachen und die Stadt fördert das tatsächlich.
00:11:22: aber sie haben jetzt so betont weil sie eben auch Marketingbüro haben, sehr viel über Social Media gehen.
00:11:28: Sprechen Sie damit auch eher das... ... jüngere Klientel an, sag ich mal.
00:11:32: Und die Oma-Menschen der Gewerbeverein ist eher für die ... ... sagen wir mal Mittelalten bis älteren Menschen.
00:11:41: Ich muss nur aufpassen, dass ich nichts falsches sage aber... Ja also das sind hauptsächlich ältere Personen,... ...die da sind und einfach da sind.
00:11:48: Also Vereinsmitglieder so.
00:11:50: Wir haben vor etwa einem Jahr gemerkt, dass es nicht so ganz vorangeht, das Ganze.
00:11:56: Die älteren Generationen will, dass das vorangehnt.
00:11:57: Das sind auch bereit, da was zu tun.
00:12:00: Das Problem ist aber, wenn man nicht weiß was zu tun ist.
00:12:03: Dass man zum Beispiel eine Facebook-Seite braucht oder Instagram-Seiten braucht oder Webseite braucht.
00:12:07: Oder einfach mal in die Richtung denkt dann passiert da auch nichts.
00:12:11: das ist so wie ich kenne diesen Spruch.
00:12:13: Ich weiß nicht ob es angemacht wäre aber machen is wie wollen nur schöner.
00:12:17: Das Machen war das Problem gewesen und nicht das Wollen.
00:12:19: Das Wollen wollten wir schon immer Aber das Machen kam erst so richtig eigentlich ins Rollen als wir wirklich uns regelmäßig hingesetzt haben.
00:12:27: Da muss ich auch den Peter Drakel sehr viel danken, der hat auch sehr viele Initiative gezeigt.
00:12:32: Er ist ja auch direkt von der Stadt auch, soweit ich weiß auch direkt vom Oberbürgermeister.
00:12:38: also da wird schon was gemacht, dann wird es schon mal was dazu getan dass diese Community jetzt etwas macht und vorankommt.
00:12:46: aber letztendlich können die einen Menschen nicht zwingen und da haben wir unsere Probleme gerade.
00:12:51: Aber das klingt jetzt alles so, als wären da ganz viele Engagierte auch eben aus verschiedensten Bereichen.
00:12:56: Wenn Sie sagen einerseits vielleicht die älteren Generationen, die auch was in Bewegung setzen wollen – die Jüngeren, die vielleicht noch mal mehr einen stärkeren Anpack haben, die Stadt, die das unterstützt?
00:13:06: Gibt es denn Themen wo sie sich schonmal ein bisschen keppeln oder wo's auch schon mal knirscht?
00:13:13: Ja, also vor allem bei dem Themen halt jetzt wie jungen Leute wollen einfach machen so.
00:13:18: Also wir wollen sagen komm das hört sich doch gut an lasst doch machen so!
00:13:21: Wir setzen uns dahin in einer kleinen Gruppe.
00:13:23: By the way es ist auch so etwas entstanden so eine kleine WhatsApp-Gruppe entstandes nennt sich jetzt Little Istanbul Juniors und das war einfach die Idee weil wir einfach gemerkt haben hey dass wird zu lange diskutiert über ein Thema das gar nicht so relevant ist.
00:13:35: manchmal muss man einfach Das Ganze zum Rollen bringen und eine Marke kann sich ja noch ändern auch in der Zeit.
00:13:41: Und sie lebt ja von den Menschen, die Menschen machen hier die Marke aus.
00:13:43: letztendlich... Parkkonflikte sag ich mal, wo ich persönlich zum Beispiel auch ganz klar auf die Seite gestellt habe und gesagt hab hey wir reden gerade über Themen grade.
00:13:54: Die zum Beispiel Möbeln also die Eltern haben halt ein Müllproblem.
00:13:59: ist es auch richtig so weil Müll wird nicht abgeholt, die Leute stellen was ab, Sperrmüll wird nicht entsprechend abgelegt oder angemeldet.
00:14:06: dann ist das Bild dort was da entsteht einfach so ein hässliches Bild ... viel Drogenprobleme gerade, also Konsum auch.
00:14:12: Das stört die halt am meisten... Also das stört mehr als die Juniors, sag ich mal so.
00:14:16: Wir Union aber wiederum sagen ja, dass ist ein Problem,... ...das muss gelöst werden, aber jetzt müssen wir weitergehen.
00:14:22: Also vom Reagieren hin zum Agieren,... ...so dass wir mal daraus wirklich was machen und... ...das Brötler profitiert nicht nur die Stadt davon,... ...durch die Einnahmen aber auch die Gewerbetreibenden profitieren davon.
00:14:34: Da war auch diese Initiative zum Beispiel wo wir gesagt haben Parken kostenlos Die erste Stunde... machen wir kostenlos aus.
00:14:40: Das ist übrigens auch ein Ergebnis von diesen, ich sag mal zusammenkünften wo wir darüber diskutieren zu sagen was können wir denn noch machen damit es attraktiver wird da in die Innenstadt zu kommen zur Parken einzukaufen?
00:14:51: und das war halt dieses Parkenkampagne dadurch entstanden.
00:14:54: Da werden auch hoffentlich noch weitere kommen.
00:14:56: aber am Ende geht das alles natürlich nur mit der Zusammenarbeit mit der Stadt.
00:15:00: Aber Parken ist ja so ein Dauerthema.
00:15:03: Gerade in der Innenstadt, weil Händlerinnen ja befürchten, dass eben die Kundschaft nicht mehr direkt vor der Haustür parken kann.
00:15:10: Sehen migrantische Unternehmerinnen das anders?
00:15:13: Ja, was heißt anders?
00:15:15: also... Das Ding ist ja die meisten migrantischen Unternehmen, die dort ansässig sind.
00:15:19: Die leben ja auch hauptsächlich von, ich sag mal, migrantischen oder Menschen mit migrantischem Hintergrund lang.
00:15:25: Der war doch politisch korrekt!
00:15:27: Was wir aber beobachtet haben ist in den letzten Ja, ein paar Monate und eigentlich so ein, zwei Jahren.
00:15:32: Der ist auch vermehrt.
00:15:33: deutsche Zielgruppen.
00:15:34: Also jetzt rede ich in der Agenturwelsprache also Deutsche Menschen, also die deutschen Hintergrund sagt man das nicht einfach normale Deutsche.
00:15:40: Ich finde das
00:15:41: klingt gut mit deutschem Hintergrund, weil wir von mehreren deutschen Hintergrunden sprechen können aber vom deutsch-intergrund sprechen.
00:15:47: Das finde ich auch gut ja.
00:15:48: Die kommen auch vermehren auch in den Restaurants, in den Läden.
00:15:51: Sie trauen sich auch mal jetzt.
00:15:53: Früher war es immer so gewesen.
00:15:56: Ist es dort überhaupt sicher?
00:15:57: Das habe ich immer gehört, weil ich bin noch die Generation, die in Deutschland noch der Werdings geleistet hat.
00:16:02: Leisten musst du besser gesagt und da hatte ich auch schon einen schönen Chef gehabt damals wo ich auch in Kontakt gekommen bin Und dann habe ich diesen Unterschied wirklich gesehen.
00:16:10: Er ist halt älter gewesen er ist jetzt mittlerweile in Rente.
00:16:13: Ich war super jung quasi mit türkischem Hintergrund so und Der hatte schon direkt ein Vorurteil schon gehabt und auf der hat ja er wird eh nicht arbeiten, er wird ihr gekrankt machen und so dies und das.
00:16:25: Und ich war dann da und nach ein, zwei Wochen oder so ist er zu mir gekommen und hat gesagt hey weißt du was?
00:16:30: Ich muss mich bei dir entschuldigen.
00:16:34: Bild eigentlich, was die Türken hier in Deutschland angeht.
00:16:36: Komplett verändert so und ich glaube mehr davon brauchen wir also auch vor allem jetzt was Little Istanbul angeht.
00:16:43: es geht ja gar nicht so eigentlich um die Stadt.
00:16:44: das ist jetzt sagt man eine Stadt in der Türkei sondern ich glaube das Konzept ist eigentlich so.
00:16:48: das Wichtige weil Istanbul selbst ist ja auch nicht nur der Leben.
00:16:51: in den Türken erleben ja auch verschiedene ethnien.
00:16:54: vulgarische ethnien leben dort da leben chrische ethnienleben noch albanisch.
00:17:00: also das sind ja so viele Ethnien auch in Istanbul noch drin.
00:17:03: Aber die vertragen sich doch nicht alle Herr Idare, oder?
00:17:06: Vertragen sich wirklich alle Kulturen so.
00:17:08: Weil in einem Vorgespräch kann ich mich gut erinnern dass besonders kritisch gesehen wird das es hier zu Bettlerbanden gibt, die meistens Rumänen oder Bulgaren aus der Ecke kommen.
00:17:20: und also das heißt Harmonisch ist es ja dann doch nicht.
00:17:25: Und inwiefern denken Sie, dass sie als Initiative jetzt etwas meinetwegen mit der Stadt zusammen dagegen unternehmen können?
00:17:31: Genauso wie mit dem Müll?
00:17:33: werden Sie jetzt selber Reinigungsdienste dann anstellen.
00:17:36: also wenn Sie so vom Machen reden was machen Sie denn in den beiden Problemlagen?
00:17:42: Ja Tatsächlich ist es mit den Kulturen so, dass es gibt es überall auf der Welt.
00:17:46: Also ich kann jetzt natürlich nicht sagen, so nee wir vertragen uns wunderbar oder wir sind besser, sondern keine Kultur oder kein Mensch ist besser als die andere, also alle Menschen sind da gleich.
00:17:54: und was uns immer traurig macht wenn man die Bettler jetzt sehen ist nicht nur das es einfach eine Tatsache ist, dass das Bettler gibt, sondern vielmehr auch die Tatsachen, dass viele denken, dass zum Beispiel Türkindinnen oder Türken sind.
00:18:09: Und dann heißt es immer, das hört mir immer so.
00:18:11: Ach, da betteln wieder die Türken oder so.
00:18:13: Jetzt bettelt ihr auch noch so?
00:18:14: Da kommen immer diese Strücher.
00:18:15: Das hört man so ungern.
00:18:17: Aber das stört mich persönlich zum Beispiel sehr, dass die meisten gar nicht wissen, dass das einfach... Das sind nicht wie hier und ganz im Gegenteil, die Gewerbetreiben dort wollen das ja auch nicht so.
00:18:27: Und ich persönlich habe auch schon sehr viel gespendet, muss zugeben und es kommt ja immer wieder.
00:18:31: Es ist ja irgendwas wirtschaftliches jetzt mittlerweile entstanden, sondern die Menschen brauchen das ja nicht, scheinbar?
00:18:35: Sondern da ist was tieferes dahinter.
00:18:37: Das weiß aber auch die Stadt schon.
00:18:39: also Die Stadt kann aber natürlich nicht die Menschen... Also natürlich werden sie weggeschickt wenn der Mensch sich beschweren Aber auf der anderen Seite ist es halt so dass sie immer wiederkommen dann zieht ihr woanders bleiben sie ein, zwei Tage.
00:18:51: Das wissen die ja.
00:18:52: Die wissen ganz genau wie das funktioniert und dann kommen die wieder und dann tun die so als wäre nichts passiert was auch noch gut ist.
00:18:59: das kann ich ja mal sagen.
00:19:00: es gibt ja so eine App das nennt sich Mängelmelder.
00:19:03: Die App heißt Mänglmelda.
00:19:04: Ich kenne Sie das auch.
00:19:06: Das wurde jetzt in der letzten Runde auch so einfach mal gesagt.
00:19:08: dass nutzt sich auch ab und an tatsächlich weil da kann man einfach die Mängeln melden wenn man ein Problem hat zum Beispiel ... Sperrmüll, Müll oder wirklich ein Konflikt hat und eine Straße ist kaputt.
00:19:18: Oder so kann man wirklich für alles benutzen... Dann kann man diese App reingehen und kann einfach die Mängel der Stadt mitteilen.
00:19:24: Super Ding von meiner Seite aus löst aber das Problem natürlich erst mal auf digitale Ebene.
00:19:30: Aber ja also etwas zu machen ist besser als gar nichts zu tun.
00:19:33: Jetzt hat in der jüngsten Berichterstattung, also ich meine die von Anfang des Jahres drin gestanden dass sie ja jetzt ein unternehmerisches Stellenwert auch am Marktplatz haben.
00:19:42: Sie sind anerkannt als Händler und Händlerin und jetzt käme es zu Umsatzverlusten, die möglicherweise aus dem Problem entstehen die sie gerade genannt haben, also Sauberkeit und eben diese Bettlernummern.
00:19:54: und Herr Dragul sagte bei uns im Podcast dann auch Ja ja wir müssen etwas am Markt Platz tun.
00:20:01: Wir müssen ihn umgestalten, wir müssen ihn attraktiver machen.
00:20:04: Kommen von Ihrer Initiative jetzt Ideen dazu?
00:20:07: Ist das eine und das andere?
00:20:09: Wie weit sind Sie denn dann jetzt eingebunden in dem vorbereiten Ideen kreieren
00:20:15: usw.?
00:20:16: Also sowohl des Inhaltliche als auch dieses Mitmachen in diesen Gremien will sagen, wirken sie nicht sogar zunehmend auch politisch.
00:20:26: Kommunalpolitisch!
00:20:27: Ja, ohne das geht es glaube ich bei der Stadt nicht.
00:20:30: Also die Stadt ist ja politisch und also das geht gar nicht anders.
00:20:33: was ich aber cool finde muss ich sagen an der Stelle wenn wir da zusammenkommen auch mal im Rathaus so wenn jetzt der Oberbürgermeister er kommt auch manchmal kurz rein sagt mal kurz hallo.
00:20:42: oder der Bürgermeisters sehr viel auch in den Gesprächen dabei gewesen hat.
00:20:45: Herr Thorsten Wihler auch sehr viele in den Gesprächen hat auch sehr viel mitgeleistet sowas was die Ideen auch angeht manchmal an der stelle und einfach das zuhören.
00:20:53: viele Gewerbeteilen haben ein Problem es einfach irgendjemandem sagen.
00:20:58: So die Stadt ist sozusagen das Gesicht der Stadt, also des Staates an dieser Stelle und auch quasi so eine zentrale Stelle für Beschwerde.
00:21:05: Das passiert auch wenn sehr viel Senioren bei uns sind, also die Seniors nenne ich sie jetzt, die Eltern jetzt haben natürlich sehr viele Beschwerden natürlich und auch zu Recht an vielen Stellen aber der Sinn und Zweck von den Zusammengriffen ist ja wie können wir es schöner machen?
00:21:19: Wie können wir's besser machen?
00:21:21: Was sollten wir denn anders machen damit eben diese Probleme nicht entstehen?
00:21:24: Und da gab es jetzt, wie gesagt vor drei Wochen, vier Wochen mittlerweile auch die Kirche dabei war wo es um diesen Platz geht und diesen Marktplatz dort.
00:21:31: Wie können wir denn dafür sorgen dass das besser wird?
00:21:34: Da hat ich mal gesagt gehabt auch in den Gesprächen vorher, dass man dort auch für ein paar Sitzgelegenheiten machen sollte.
00:21:39: Vor allem ältere Menschen mit Familien
00:21:40: usw.,
00:21:41: Wir brauchen dort Sitz-Gelegenheit.
00:21:42: also die Leute sollen dort sitzen können dann können sie auch mal was zu Essen nach draußen mitnehmen.
00:21:47: Da können einfach mal auch Leute so sitzen.
00:21:49: Das könnte auch einen miteinander schaffen nicht nur auf Ich sage mal kulturelle Ebene, sondern vielleicht auch religiöse Ebene.
00:21:55: Dass die Menschen hier in einen Dialog gehen können vor allem weil ja auch die Kirche da mitmacht dass man da jetzt nicht direkt mit Vorurteilen immer ran geht.
00:22:02: Also im besseren Ort kann ich mir dafür eigentlich gar nicht vorstellen so und diese grünen Flächen sind damit geplant also Pflanzen, Beleuchtung vielleicht besonders Beleuchtturm zu machen sodass die Leute einfach nur hingehen um so ein Hotspot wert zu einfach fotografieren.
00:22:13: das war also die Idee gewesen Was auch noch eine Rolle gespielt hat, war halt diese ganze Thematik mit Müll.
00:22:20: Dass man so ein Müllproblem einfach in Mannheim generell hat vor allem in diesem Quartier dort und da ist einfach ja eine Unterbesetzung da.
00:22:28: also ich kann die Stadt verstehen dass da nicht mehr Personal da ist und wir wissen alle das sehr viel im Haushalt gekürzt wird in Deutschland Und nichtsdestotrotz sind aber diese Zusammenkünfte in meinen Augen schon ein guter Schritt.
00:22:43: Die ignorieren das nicht einfach komplett weg, sondern sie haben zumindest ein offenes Ohr für das Problem was die Leute dort haben und es finde ich halt supergut von denen.
00:22:51: Wer sind denn aber die Leute, die dann tatsächlich vor Ort sind?
00:22:54: Also auch wenn Sie sagen Sitzgelegenheiten für wen?
00:22:57: also wie wird der Marktplatz oder Little Istanbul als Quartier auch von den Mannheimern selbst angenommen?
00:23:03: oder kommen auch Gäste von außerhalb?
00:23:05: also wer ist denn da?
00:23:08: Ja, also vor allem natürlich auch die Touristen, die da reinkommen.
00:23:11: Weil wenn wir im Marktplatz sind, dann ist es ein Riesenplatz dort wo es Tauben gibt.
00:23:16: aber die Leute... Ist ein Durchlaufweg dort, die kommen und gehen dort Und dieser Weg dort diese kleine grüne Oase soll einfach dazu dienen dass Menschen sich kurz mal auslösen können.
00:23:27: Familien zum Beispiel Ich habe ja auch Kinder und die Leute die jetzt zuhören und Kinder haben wissen das.
00:23:32: Wenn sie auf die Toilette müssen hab ich auch schon gesagt Dann brauchen wir dort auch eine öffentliche Toiletta Ist ein Kostenthema.
00:23:38: Ich habe es gesagt, wir brauchen dort auf irgendeine Toilette weil in anderen Städten oder größeren Städte funktioniert das ja auch.
00:23:44: wenn ich da gerade jetzt zum Beispiel in einer Stadt wo es so einen schönen Waldpark gibt und direkt in der nächsten Toilete und meine Tochter wenn sie da mal richtig dringend muss dann gibt's keine Zeit dann ist es ein cooler Ort gewesen einfach da rein zu gehen.
00:23:57: bei den Menschen ist halt unwohl da einfach in den Restaurants kurz zu fragen und sagen hier könnt ihr mal kurz hier rein voll und für Familien ist es sehr unangenehm.
00:24:03: Und deswegen sollte man dort so eine Art Oase schaffen, in meiner Dezit.
00:24:07: Ich rede jetzt nicht von tropischen Pflanzen, wenn ich Oase sage einfach nur... paar Pflanzen dorthin zu stellen, die Sitzgelegenheiten zu haben.
00:24:13: Da sollen alle sitzen also nicht nur die türkischen Leute, sondern wirklich alle, die sollen einfach hinkommen und sich hinsetzen.
00:24:20: Das gibt es ja auch im Parateplatz.
00:24:23: Habt ihr mal vielleicht gesehen?
00:24:24: Da gibt's ja nichts Sitz gelegener, aber da gibt es diese Steinbänke.
00:24:27: nenn ich das jetzt mal so wie viele Leute da sitzen.
00:24:31: was für eine Community da entsteht.
00:24:32: Jetzt gerade wieder negativer in die andere Richtung.
00:24:35: Aber dafür würden dann wahrscheinlich die Leute dort auch schon sorgen.
00:24:38: dass ist nicht komplett negativ sich entwickelt, aber allein das führt schon dazu dass es dort halt zu einem gewissen Hotspot wird tatsächlich.
00:24:47: Herr Idara, haben Sie denn Einblicke wie es den Unternehmerinnen am Marktplatz geht?
00:24:52: Also sind das wirklich Betriebe die sagen wir mal seit dreißig Jahren da schon sind und das läuft immer weiter.
00:24:58: Ich denke jetzt gerade so an die Brautgeschäfte.
00:25:01: oder merken die migrantischen Unternehmen auch diesen Strukturwandel der in vielen Innenstädten stattfindet wegen Online und die Leute kaufen nicht mehr ein und so.
00:25:10: also sind da auch Leute betroffen die sagen ich kann mein Laden nicht mehr halten.
00:25:15: Klar, also gibt es immer.
00:25:17: Also die wirtschaftliche Lage allgemein in Deutschland ist gerade aktuell angespannt.
00:25:20: Wir wissen das nicht nur weil wir jetzt Kunden in Mannheim haben sondern ganz Deutschland auch vertreten haben.
00:25:25: sie sehen schon eine negative Entwicklung.
00:25:27: sehr viele Unternehmen auch Bäckereien denen geht es halt nicht gut man braucht es auch nicht schön zu reden an der Stelle Die kämpfen schon.
00:25:33: Es gibt sehr viel Unternehmen die Kämpfen Mitarbeiter nicht kündigen müssen die kämpfen damit die Einkaufspreise zu halten die kämpfen damit dass eh nicht so viele Leute reinkommen.
00:25:41: vor und unter der Woche fehlt es da an Kundschaft.
00:25:45: Also, die haben schon ihre Probleme.
00:25:46: Ich würde jetzt nicht sagen, den geht es allen super gut!
00:25:49: Die leben an den Wochenenden.
00:25:50: Die Wochenenden sind sehr wichtig also die Freitage und Samstag machen ja auch Sonntags auf.
00:25:56: Die Restaurants tatsächlich haben weniger ein Problem... So spüre ich das, sondern vielmehr haben die anderen ein Problem.
00:26:01: Weil natürlich ein Brautkleid zum Beispiel wird einmal gekauft hoffentlich und danach ja nie wieder Und wir haben einen Brautmonengeschäft dort auch, die auch seit dreißig Jahren dort auch existiert haben mittlerweile auch über vier fünf Filialen.
00:26:14: Den Namen brauchte es glaube ich an der Stelle jetzt nicht zu verraten aber Die kennt man halt, wenn man in Mannheim ist und die leben natürlich unter anderem auch darüber davon dass sie auch bekannt sind.
00:26:24: Also dass die Leute da hinkommen wir machen noch sehr viel Werbung.
00:26:27: in den sozialen Netzwerken wird sehr viele Geworben nicht nur in Deutschland sondern auch in den umliegenden französischen Grenzen und in holländischen Grenze
00:26:35: usw.,
00:26:35: weil die haben auch in Duisburg einen Standort an der Stelle.
00:26:39: also Wenn man Marketing macht kann man es etwas kompensieren.
00:26:43: aber klar Es ist kein Garant dafür, dass es halt die ganze Zeit gut läuft.
00:26:46: Aber die meisten machen nicht so viel Marketing.
00:26:49: Das kann ich schon mal sagen.
00:26:50: wie die Marketing machen?
00:26:52: Die können sich noch retten natürlich wenn man's halt richtig macht an der Stelle ein Ressort zum Beispiel auch hat relativ neu auf eröffnet im Gings am Anfang nicht so gut weil er halt glaube ich nach Hinschen verkauft hatte also sich nur dahingehend spezialisiert hatte und mit etwas Werbung in den sozialen Netzwerken steht jetzt einfach die Kundschaft da.
00:27:11: Also wirklich da am Wochenende Es ist so eine Schlange und das funktioniert natürlich mit Werbung.
00:27:16: Und läuft jetzt auch viel besser bei eben, aber das sind junge Leute.
00:27:20: Wir reden über Menschen die unter dreißig sind und die sind dann natürlich aktiv in den sozialen Netzwerken.
00:27:25: was uns hier zu der Idee geführt hatte Auch Lidl Istanbul in den Sozialen Netzwerk überhaupt mal Präsenz zu machen, sich überhaupt zu machen weil der Vorwachs hat die ganze Zeit nicht sichtbar gewesen.
00:27:36: Wie sehen denn die deutschen Unternehmerin Little Eastern Bowl?
00:27:39: Haben sie da so ein Meinungsbild, arbeiten die mit ihnen zusammen?
00:27:42: Finden Sie das als Bereicherung.
00:27:44: Also wenn Sie mit deutschen Unternehmen meinen, die Anliegenden?
00:27:48: Klar.
00:27:49: Ich kann mir schon vorstellen dass ein gewisser Neid da ist weil ich sage mal das Schwerpunkt der Besucher natürlich im Mannheim kommen halt auch in den Marktplatz und weniger natürlich im Paradeplatz.
00:27:59: also wir sehen auch schon viele Ladenschließungen aktuell.
00:28:02: auch wieder habe ich wieder gehört sehr schade Weil es natürlich das Stadt wird auch etwas negativ beeinflusst an der Stelle.
00:28:08: Natürlich haben auch Vorfälle wie ja auch der Polizist zum Beispiel der ja auch getötet worden ist natürlich dazu, dass das Bild dort was Marktplatz angeht negativ angehaucht wird.
00:28:19: Also Mannheim ist eine der wenigen Städte in ganz Deutschland und ich war schon sehr vielen Städten unterwegs auch in Europa wo ich wirklich diese Harmonie sehe, dass die Menschen gut miteinander auskommen können.
00:28:29: also viele Mannheimer auch die kennen natürlich Marktplatz und die wenigsten verbinden es aber mit einem negativen Gefühl.
00:28:36: klar ich selbst der Polizist der Verstorben ist natürlich ist etwas Negatives ganze Community dort oder die ganzen Menschen dort auch negativ darzustellen, im Schatten zu stellen, finde ich dann doch ungefähr leichter.
00:28:52: Damit wären Sie ja nicht in Verbindung gebracht?
00:28:54: Ich meine der Marktplatz war schon immer ein Platz für Politisches und das ist jetzt so unglücklich da gelaufen dass es stattgefunden ist.
00:29:01: Da wird gar keine Verbindung hergestellt.
00:29:03: Herr Idar, wenn man sie hört läuft das eigentlich alles ganz prima!
00:29:07: Also es läuft mit der Stadt gut, zwischen den Unternehmerinnen.
00:29:11: Sie versuchen die Sachen in Punkt zu bringen.
00:29:12: Gibt's irgendwas wo sie sagen würden?
00:29:15: Da gibt's noch was mal abgesehen jetzt von dem Müll und vielleicht den Drogen.
00:29:19: aber gibt's irgendwo was?
00:29:20: da ist noch knirscht da.
00:29:23: ich glaube die Kollegin hat schon gefragt da gibt's irgendwas da müsste man auch mehr zupacken.
00:29:28: Ja also mir gehts einfach zu langsam.
00:29:31: Wir haben tolle Ideen gehabt und ich versuche wirklich in jedem Meeting auch teilzunehmen.
00:29:36: Und auch damit zu wirken, alles Mögliche zu tun.
00:29:40: Mehr als machen kann ich auch an der Stelle nicht.
00:29:43: aber da ist die Stadt natürlich mit dem Haushalt auch gebunden an ein bestimmtes Budget.
00:29:47: Sie sind natürlich auch angebunden, an die Gewerbe treiben denn sie müssen auch eigene Initiativen zeigen, müssen auch mal was investieren können, auch monetär, auch mal vielleicht die Hand unter dem Stein legen heißt es bei uns dass man da einfach mal mitwirken sollte und nicht immer wieder redet sondern einfach mal macht.
00:30:03: und das geht mir einfach das ganze geht mir zu langsam an der Stelle.
00:30:07: aber für das was ich gehört habe Das, was wir in diesem einen Jahr geschafft haben.
00:30:12: Das haben wir in den letzten zehn Jahren nicht geschafft davor und das ist halt natürlich ein positives Zeichen für mich wo ich dann sehe okay es ist vielleicht zu langsam aber es ist nicht insgesamt eine Stadt die eine sehr träge Apparatur eigentlich ist, ja doch schon sehr schnell.
00:30:28: Und wenn der Oberbürgermeister und auch der Bürgermeist einen, ich sag mal Abgeordneten genau für diese Thematik hier beordert dem Herr Peter Drago, dann nimmt er die Stadt das ja auch ernst genug.
00:30:39: Und daran scheitert es nicht, dass wir nicht ernst genommen werden.
00:30:42: Es ist einfach nur, die scheitern einfach nur tatsächlich an dem Tun.
00:30:45: Wir brauchen halt jemanden bei uns im Verein, der nicht nur den Vorstand hat sondern auch aktiv in ... diesen Bereich, wie zum Beispiel Marketing auch Agil was tut.
00:30:57: Und da sehe ich einfach so ein bisschen die Defizite und das kann ich halt nicht schön reden... ...ich kann es aber auch nicht schlechtreden weil ganz ehrlich ist, wenn man halt nicht weiß, was man da machen muss.
00:31:06: Also Marketing also ich habe das studiert, mein Master gemacht, aber ich kann darüber einen Roman schreiben,... ...aber nicht jeder der Marketing mal nicht andersweise irgendwie praktiziert hat.
00:31:16: Wie soll er denn wissen, was er zu tun hat hier an der Stelle?
00:31:18: Und neben dem Marketing, wenn ich sie richtig verstanden hab steht ja doch dann auch eine Umgestaltung des Marktplatzes oder eine Quartiersentwicklung ja auch an, also auch noch mal wirklich was wirklich Handfestes vor Ort.
00:31:29: Was man dann auch sehen wird wenn wir sie jetzt in zehn Jahren besuchen kommen würden Christine Krüger und ich oder auch die Kolleginnen?
00:31:37: Was müsste sich bis dahin denn aus ihrer Sicht verändert haben und was würden Sie uns dann zeigen wollen?
00:31:42: Also ich würde mir wünschen diesen Marktplatz grüner zu machen mehr Menschen aller Kulturen dort zu sehen und dass die Läden auch mal vielleicht eine Initiative haben.
00:31:53: Wir hatten noch einmal so ein Bridal-Show, mal auch überlegt gehabt oder irgendwie mal so ein kleines Konzert zu geben nicht nur türkische Konzerte sondern auch mal deutsche Konzerte das dort auch mal etwas anderes entsteht als etwas besseres entsteht Das würde ich mir schon wünschen.
00:32:06: Es wäre ja mittlerweile schon glücklich wenn da Bänke sind einfach nur Bänken mit etwas Bäumen an einem kleinen Baum was weiß ich kleine Pflanze reingestellt.
00:32:15: das ist ja schon ein Zeichen.
00:32:16: aber da kann Die Stadt kann natürlich nicht alleine entscheiden, weil da ist auch die Kirche mit im Spiel oder im Boot.
00:32:21: Weil sie müssen natürlich auch mitmachen.
00:32:23: Wenn jetzt die Kirchen natürlich sagen, das machen wir nicht mit oder dass sind wir nicht dabei, dann geht es auch schwieriger an der Stelle.
00:32:28: Also die Stadt entscheidet nicht allein.
00:32:30: Das habe ich gelernt.
00:32:32: tatsächlich.
00:32:32: also die Stadt ist da nicht hauptsächlich verantwortlich für alles möge man meinen sondern da müssen schon die Kirch an der Stelle die Gemeinde an der anderen Stelle die Gewerbetreibenden und die Vereine müssen da ja schon am gleichen Stand ziehen.
00:32:46: hier
00:32:46: Vielen Dank, Herr Idare.
00:32:48: Das war eine wunderbare Aufnahme mit Ihnen hier in der Stadtrederei.
00:32:52: Haben Sie dankt, dass sie sich Zeit dafür genommen haben und wir freuen uns natürlich mit den Zuhörenden auch über einen weiteren Austausch.
00:33:00: Und wenn Sie noch weitere Informationen zum Mannheim haben wollen, dann werden wir das in die Shownot schreiben.
00:33:05: Und Herr Idaren wird uns seine Quellen dazu schicken, dass wir das weitergeben können.
00:33:09: Erst mal herzlichen Dank!
00:33:12: Ich danke auch.
00:33:13: Ja ich
00:33:13: danke auch schön, dass Sie dabei waren, Herr Idiare
00:33:16: Super!
00:33:16: Das hat mich gefreut.
00:33:27: Das war die Stadtrederei, Reflexion zu Stadt und Raum.
00:33:30: Danke bei unserem Gast und auch Ihnen für das Zuhören.
00:33:35: Und wie sehen Sie eigentlich dieses Thema?
00:33:37: Sehen sie vielleicht manches anders?
00:33:39: Oder kennen Sie ein anderes Thema, über das wir unbedingt mal reden sollten?
00:33:43: Dann schreiben sie uns gerne Christine und mir.
00:33:46: Wir würden uns sehr über Anregung und auch über Austausch freuen!
00:33:50: Und alle weiteren Informationen zu dieser Folge und zu unserem Gast bzw.
00:33:55: den Gästen aus der anderen Podcast-Folge können Sie den Shownote auf unserer Website entnehmen.
00:34:02: Genau – damit verabschieden wir uns für heute...
00:34:05: Bis zur nächsten Stadtrederei!
00:34:07: Dann reden wir wieder über Stadt.
00:34:09: Bis bald!